WSW3: Ein Abend bei den Zeugen Jehovas

In der dritten Folge von Secta – “Was sonst noch wa(h)r” präsentiere ich euch Sondermaterial aus meinen Recherchen zu den Zeugen Jehovas: Ich berichte ausführlich von meinem Besuch einer Versammlung in einem Königreichssaal. Ungefiltert, mit persönlichen Eindrücken und auch subjektiven Wertungen. Wie’s halt so ist wenn man einfach mal losredet. Viel Spaß!

Feedback gerne an: guru@secta.fm.

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15 Äußerungen zu WSW3: Ein Abend bei den Zeugen Jehovas

  1. Vielen Dank, ich fand die Sonderfolge wirklich interessant und habe sie mir sehr gerne angehört! Gern mehr von dem “Geblubber”! Ich bin schon auf die reguläre Folge dazu gespannt.

    Generell mal ein herzliches Dankeschön für deinen Podcast!

    Kunsthirn

  2. Sehr interessant eine Sicht von einem Außenstehenden zu hören… Selbst kenne ich die Zeugen nur aus der Sicht des Gefangenen und jetzt als Abtrünniger… Da ist man in jenem Fall voreingenommen.

    1. Ja, wobei das natürlich auch nicht ganz “unvoreingenommen” war. Das geht ja gar nicht, weil ich mich schon viel mit Jehovas Zeugen beschäftigt habe (und man hört es ja auch in der Folge). Aber ich fand es sehr spannend, zu sehen, wie an einigen (wenigen) Punkten das “problematische” auch nach außen schimmert, wenn man aufmerksam ist.

      In der “richtigen” Folge werde ich einen deskriptiven Teil haben, der wirklich (hoffentlich) ohne Wertung auskommt und den “Ist-Zustand” beschreibt, bevor ich das ganze dann nochmal einordne.

      1. Aber als Betroffener sieht man hald die Dinge in einer extremen Weise und kann nicht verstehen warum andere die Probleme nicht sehen oder einem nicht glauben, da ja eh alle so nett sind… Daher sind solche Podcasts sehr interessant… Zumindest für mich…

        1. Das stimmt natürlich, da hast du vollkommen recht. Als Betroffener ist man emotional ganz anders beteiligt, weil man viel erlebt & durchgemacht hat. Ich freue mich, wenn’s bei Secta interessanten Content für dich gibt!
          Liebe Grüße
          Fabian

          1. Hi, ich finde Deine Folgen immer super. Ich beschäftige mich schon länger mit dem Thema negative Auswirkungen von Glauben und Religion. Zum Thema ZJ, ist mir da ein Kritiker namens Rüdiger Hentschel (es gibt auch einen Cay Staack, der verhält sich ähnlich) aufgefallen, der regelmäßig “Aktionen” gg die ZJ unternimmt. Schau ihn Dir oder seine Webseite “antichrist-wachtturm.de” mal an.

            Leider muss ich sagen, ist das was der Typ treibt intellektuell und auch von der Art wie er es tut, so dummdreist, dass einem die ZJ schon wieder leid tun können, dass sie sich mit so einem auseinandersetzen müssen. Du kannst mir gerne eine Mail schreiben.

            Viele Grüße

            Al

  3. Hi Fabian,
    und vielen Dank für die interessante Folge!
    Ich selbst bin auf dem Papier noch ein Jehovas Zeuge (also nicht ausgeschlossen worden, oder selbst offiziell den Austritt erklärt). Dennoch werde ich von meinen Eltern und meinem Bruder gemieden, da man sich nicht an die Regeln hält.
    Ich finde das dieses auch in Deiner Folge schon gut zum Ausdruck kommt. Z.B. das in der Versammlung auch kein selbstständiges Denken stattfindet, sondern alles 1:1 aus der Literatur wiedergegeben wird. Eigenverantwortlichkeit und Selbstständigkeit werden nicht geduldet. (…)
    Jetzt wollte ich gerade schon beginnen einen Roman zu schreiben. Daher fasse ich mich kurz:

    Sehr gute Arbeit. Ich bin gespannt auf die endgültige Folge.

    Beste Grüße
    Tom

    1. Tom, vielen Dank für deinen offenen Kommentar! Du darfst hier auch gern Romane verfassen 🙂 Es freut mich, wenn sich meine Wahrnehmungen decken mit denen anderer; das spricht dafür, dass das tatsächlich kein Einzelfall, sondern eine generellere Sache ist.

      Ich bin selbst sehr gespannt auf die Folge 🙂 Liebe Grüße!

  4. Hey, sehr interessante Ausführungen. Ich für meinen Teil kann bestätigen, das neben dem Lob es durchaus auch Worte der Ermahnung gab. Zu meinen Zeugen Zeiten gabs auch für die “Schwestern” der VS Aufgaben auf der Bühne, allerdings immer nur zu zweit und wie eine Art Theaterstück, wo man Gespräche aus dem Predigtdienstalltag nachstellte. Eine war die ZJ, die andere war der “Interessierte”. Oder zwei Schwestern im Gespräch über ein bestimmtes Thema. Naja lange Rede gar kein Sinn 😁😎 danach gab’s zumindest bei mir immer was zu meckern. Zu hektisch, zu leise, zu kurz, zu lang. Ich habs gehasst und kam Gsd nicht so oft dran. Der Gemeinschaftssinn wird dort sehr gut ausgelebt, aber wenn man nicht mehr dabei sein will, verliert man seinen kompletten Familien – und Freundeskreis. Mein Weggang war 1995,seit 2017 hab ich keinen Kontakt mehr zu meinen Eltern, da ich mittlerweile öffentlich gegen die ZJ rede. Sie haben den Kontakt abgebrochen. Meine Tür steht immer offen, aber rausfinden müssen Sie selbst. Leider wird das nie der Fall werden.

  5. Hallo Fabian,

    mein Mann redet ungern über seine Kindheit und Jugend bei den Zeugen (er ist sich vor der Taufe weggegangen). Zum Sprechen vor der Versammlung sagt er aber, dass zumindest er nie mitbekommen hat, dass ein Vortragender oder Vorlesender vor der ganzen Versammlung negativ kritisiert wird, sondern das dann hinterher in kleinerer Runde gemacht wird. So wurde das in der Gemeinde gehalten – allgemeingültig kann er da natürlich nicht sprechen.
    Ich freue mich auf die ZJ-Folge!
    Und mach weiter so, mir gefällt Dein Podcast sehr.

    Liebe Grüße
    Inken
    Mach weiter so.

  6. Deine Eindrücke kann ich als “interessierter Laie” in allen Punkten bestätigen. Inkl. des “geplättet und gebügelt sein” nach diesen Veranstaltungen!
    Hast du schön und lebendig erzählt; ich habe gerne zugehört!

  7. Was hier von den “Zeugen Jehovas” geschildert wurde, gilt auch in Bezug auf manche christliche Splittergruppen.
    Auch wer sich beispielsweise von der “Versammlung” (Darbysten) abwendet, verfällt der sozialen Ächtung.

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