Folge 45

Bund für Deutsche Gotterkenntnis (Ludendorff)

Weder antisemitisch noch rassistisch – so beschreibt sich der „Bund für Deutsche Gotterkenntnis (Ludendorff)“ selbst. Gerne stellt die Gruppe ihre Gründerin als Widerstandskämpferin gegen Hitler dar. Warum all das nicht zutrifft und was sich wirklich hinter diesem Netzwerk verbirgt, schauen wir uns in dieser Folge genauer an. 

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Primärquellen

Ludendorff, Mathilde: „Triumph des Unsterblichkeitswillens“

Ludendorff, Mathilde und Erich: Die Judenmacht – ihr Wesen und Ende

Webseite des Bundes für Gotterkenntnis (Ludendorff): ludendorff.info

Agentur für biblisch-göttliches Recht: esausegen.de

Telegram-Kanäle: Ludendorff-Archiv; BRD-Sklave, Artgemeinschaft GGG e.V.

Sekundärquellen (Auswahl)

Büchner, Timo: Das Ludendorff-Netzwerk in Baden-Württemberg

Amm, Bettina: Die Ludendorff – Bewegung im Nationalsozialismus – Annäherung und Abgrenzungsversuche. In: Die völkisch-religiöse Bewegung im Nationalsozialismus, 2012, 127-148.

Wiedemann, F. (2016). Das Verhältnis der extremen Rechten zur Religion. In: Virchow, F., Langebach, M., Häusler, A. (eds) Handbuch Rechtsextremismus. Edition Rechtsextremismus. Springer VS, Wiesbaden.

Deutsches Historisches Museum: Biografie Mathilde Ludendorff

Endstation rechts: Mit Ludendorff gegen Flüchtlinge

Südwestpresse: Der Geheimdienst hat den Bund für Gotterkenntnis auf dem Radar

Belltower News: Kinder im Bann völkischer Ideologie

Panorama: Völkisches Netzwerk im Norden

 

4 Kommentare

  1. Diese Folge und die letzte Folge WSW waren wieder sehr ausführlich und interessant. Vielen Dank für die Arbeit, die du immer wieder investierst!

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  2. Also könnte man ihn – nach all dem ganzen Antisemitismus – schlicht den „Bund der SCHROTT (!) „Erkentniss“ nennen 😉

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  3. Hallo Fabian,

    Nachdem ich vor drei Jahren durch diese Podcast-Folge erfahren habe, dass die Ludendorffer ein Ferienheim in meiner sozusagen ganz alten Heimat (wo meine Eltern aufgewachsen sind), dem Landkreis Schwäbisch Hall, betreiben, und dieses auch an weitere Nazi-Vereine vermieten, habe ich es letzte Woche endlich mal geschafft, mir dieses Jugendheim Hohenlohe in Kirchberg-Herboldshausen anzuschauen. Dabei ist mir aufgefallen, dass gerade im Außenbereich umfangreiche Bauarbeiten vorgenommen werden (offenbar durch eine Firma, die nicht lokal ansässig ist, sondern aus Senden bei Ulm stammt). Macht es Sinn, das irgendwo zu melden? Ich hätte auch Fotos, mit denen ich das belegen kann. Und weißt du, ob das ganze Anwesen da eigentlich relevant ist für den Verfassungsschutz?

    VG,
    Ulrich

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