#13 FLDS: Polygamie für die Ewigkeit

Sie leben abgeschottet von der Außenwelt, dulden keine Kritik und sind überzeugt davon, dass auch minderjährige Mädchen am besten in einer polygamen Ehe aufgehoben sind. Und ihr selbsternannter Prophet sitzt lebenslänglich im Gefängnis: Die kleine Gruppe “FLDS” hat alle Eigenschaften, die sie zu einer wahrlich problematischen Gemeinschaft machen.

Credits

Postproduktion: Tobias Sauer, ruach.jetzt

Die Titelmusik zu dieser Folge stammt von Kevin MacLeod, die Trenner-Sounds von Sergey Cheremisinov.

Soundscape: CC0, außer:

“The Asylum” von Sara Alfonso (CC-BY-SA-ND 4.0)

Der Tempel auf dem Geländer der "Yearnig for Zion"-Ranch

Der Tempel auf dem Geländer der Yearnig for Zion-Ranch.

Warren Jeffs

Warren Jeffs

Weiterführende Literatur, Links und Videos

Buch: Jessop, Carolyn: Gefangene im Namen Gottes. meine Flucht aus den Fängen einer Polygamisten-Sekte, 3. Auflage, Ullstein 2012.

5 comments on “#13 FLDS: Polygamie für die Ewigkeit
  1. Robert sagt:

    Wer des Englischen maechtig und an der Geschichte der Mormonen und insbesondere der verschiedenen fundamentalistischen Splittergruppen interessiert ist (mit Fokus auf der Praxis der “Plural Marriage”), dem sei der Podcast “Year of Polygamy” (https://www.yearofpolygamy.com/) von Lindsay Hansen (selbst Mormonin) empfohlen.

    1. Fabian sagt:

      Vielen Dank für den Hinweis!

  2. Hendrik sagt:

    Wie löst die FLDS eigentlich das “zu wenig Frauen” Problem?
    Die Vielehe sollte doch eine Menge frustrierte junger Männer hervorbringen, die leer ausgehen. Wie kann sich dieses System tragen?

    1. Fabian sagt:

      Es ist wohl tatsächlich so, dass viele junge Männer die FLDS auch verlassen und sich deren Zahl dadurch reduziert. Zu Beginn haben die Männer (die bleiben) oft auch nur eine Frau, das steigert sich über die Jahre. Es haben ja auch nicht alle Dutzende Frauen, sondern oft eher 3,4. Ich kann mir schon vorstellen, dass das funktioniert in Kombination mit den Männer, die die Gruppe (aus Frust) verlassen oder vielleicht auch bewusst von Ältesten rausgeschmissen werden (um die Quote beizubehalten).

  3. Martin sagt:

    Danke, genau diese Frage treibt mich seit Jahren um.

    Wobei die Bemerkung, dass der Sohn 18 Witwen des verstorbenen Vaters geheiratet hat, auch zur Erklärung beiträgt.

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