#14 Cargo-Kulte: Mein Gott, Prinz Philip

Am anderen Ende der Welt, auf der kleinen Insel Tanna im Südpazifik, wird der Ehemann von Queen Elizabeth II. als Gott verehrt. Bei der “Prinz-Philip-Bewegung” handelt es sich um einen sogenannten Cargo-Kult. Was hat es damit auf sich? Und was können wir von diesen Kulten lernen?

Credits

Postproduktion: Tobias Sauer, ruach.jetzt

Die Titelmusik zu dieser Folge stammt von Kevin MacLeod, die Trenner-Sounds von Sergey Cheremisinov.

Soundscape: CC0, außer:

Dschungelsound: Folkart Films/freesound.org unter CC-by-3.0

Quellen & weitere Links

2 Äußerungen zu #14 Cargo-Kulte: Mein Gott, Prinz Philip

  1. Eine sehr interessante Folge!
    Dein Hinweis darauf, dass man sich nicht über die Kulte lustig machen sollte (ich gebe zu, ich musste bei der Prinz-Philip-Bewegung schmunzeln) ist sehr wichtig und richtig.
    Wer weiß, ob nicht auch bei den großen Religionen wie dem Christentum auch ein bisschen Cargo-Kult mit drin ist? Immerhin hat es damals ja auch Kontakt mit anderen Kulturen gegeben, welche die Lebensweisen der Menschen auf den Kopf gestellt haben.

    Beim Thema Krisenkulten musste ich an die Geistertanz-Bewegung denken:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Geistertanz

    1. Danke für diesen sehr spannenden ergänzenden Hinweis – von der Geistertanz-Bewegung habe ich tatsächlich noch nie gehört 🙂

      Wer weiß, ob nicht auch bei den großen Religionen wie dem Christentum auch ein bisschen Cargo-Kult mit drin ist?

      Da würde ich fest davon ausgehen – vielleicht aber tatsächlich eher mit der Krisenkult-Brille, die die Religion transformiert. Vermutlich kann man das, wenn man sich da genauer reinvertieft, schon im Judentum zeigen: Die Erfahrung des Babylonischen Exils mit der Zerstörung des Tempels zum Beispiel haben genau solche Heilserwartungen zur Folge gehabt, wie sie für “Krisenkulte” typisch sind. Das ist jetzt aber erstmal auch nur ins Blaue geschrieben.

      Auf jeden Fall kann man mit Blick auf Cargo-Kulte jede Menge lernen.

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