• Al 17. April 2019 um 9:26 zu WSW3: Ein Abend bei den Zeugen JehovasHi, ich finde Deine Folgen immer super. Ich beschäftige mich schon länger mit dem Thema negative Auswirkungen von Glauben und Religion. Zum Thema ZJ, ist mir da ein Kritiker namens Rüdiger Hentschel (es gibt auch einen Cay Staack, der verhält sich ähnlich) aufgefallen, der regelmäßig "Aktionen" gg die ZJ unternimmt. Schau ihn Dir oder seine Webseite "antichrist-wachtturm.de" mal an. Leider muss ich sagen, ist das was der Typ treibt intellektuell und auch von der Art wie er es tut, so dummdreist, dass einem die ZJ schon wieder leid tun können, dass sie sich mit so einem auseinandersetzen müssen. Du kannst mir gerne eine Mail schreiben. Viele Grüße Al
  • Fabian 12. April 2019 um 15:50 zu WSW3: Ein Abend bei den Zeugen JehovasDas stimmt, wird an keiner Stelle bestritten und macht die Sache nicht besser...
  • Paul 12. April 2019 um 13:25 zu WSW3: Ein Abend bei den Zeugen JehovasWas hier von den "Zeugen Jehovas" geschildert wurde, gilt auch in Bezug auf manche christliche Splittergruppen. Auch wer sich beispielsweise von der "Versammlung" (Darbysten) abwendet, verfällt der sozialen Ächtung.
  • Fabian 11. April 2019 um 16:55 zu WSW3: Ein Abend bei den Zeugen JehovasDanke, freut mich 😊
  • diestracke 11. April 2019 um 16:54 zu WSW3: Ein Abend bei den Zeugen JehovasDeine Eindrücke kann ich als "interessierter Laie" in allen Punkten bestätigen. Inkl. des "geplättet und gebügelt sein" nach diesen Veranstaltungen! Hast du schön und lebendig erzählt; ich habe gerne zugehört!
  • Inken 11. April 2019 um 9:06 zu WSW3: Ein Abend bei den Zeugen JehovasHallo Fabian, mein Mann redet ungern über seine Kindheit und Jugend bei den Zeugen (er ist sich vor der Taufe weggegangen). Zum Sprechen vor der Versammlung sagt er aber, dass zumindest er nie mitbekommen hat, dass ein Vortragender oder Vorlesender vor der ganzen Versammlung negativ kritisiert wird, sondern das dann hinterher in kleinerer Runde gemacht wird. So wurde das in der Gemeinde gehalten - allgemeingültig kann er da natürlich nicht sprechen. Ich freue mich auf die ZJ-Folge! Und mach weiter so, mir gefällt Dein Podcast sehr. Liebe Grüße Inken Mach weiter so.
  • Jana 10. April 2019 um 18:48 zu WSW3: Ein Abend bei den Zeugen JehovasHey, sehr interessante Ausführungen. Ich für meinen Teil kann bestätigen, das neben dem Lob es durchaus auch Worte der Ermahnung gab. Zu meinen Zeugen Zeiten gabs auch für die "Schwestern" der VS Aufgaben auf der Bühne, allerdings immer nur zu zweit und wie eine Art Theaterstück, wo man Gespräche aus dem Predigtdienstalltag nachstellte. Eine war die ZJ, die andere war der "Interessierte". Oder zwei Schwestern im Gespräch über ein bestimmtes Thema. Naja lange Rede gar kein Sinn 😁😎 danach gab's zumindest bei mir immer was zu meckern. Zu hektisch, zu leise, zu kurz, zu lang. Ich habs gehasst und kam Gsd nicht so oft dran. Der Gemeinschaftssinn wird dort sehr gut ausgelebt, aber wenn man nicht mehr dabei sein will, verliert man seinen kompletten Familien - und Freundeskreis. Mein Weggang war 1995,seit 2017 hab ich keinen Kontakt mehr zu meinen Eltern, da ich mittlerweile öffentlich gegen die ZJ rede. Sie haben den Kontakt abgebrochen. Meine Tür steht immer offen, aber rausfinden müssen Sie selbst. Leider wird das nie der Fall werden.
  • Fabian 10. April 2019 um 16:15 zu WSW3: Ein Abend bei den Zeugen JehovasTom, vielen Dank für deinen offenen Kommentar! Du darfst hier auch gern Romane verfassen 🙂 Es freut mich, wenn sich meine Wahrnehmungen decken mit denen anderer; das spricht dafür, dass das tatsächlich kein Einzelfall, sondern eine generellere Sache ist. Ich bin selbst sehr gespannt auf die Folge 🙂 Liebe Grüße!
  • Tom 10. April 2019 um 13:12 zu WSW3: Ein Abend bei den Zeugen JehovasHi Fabian, und vielen Dank für die interessante Folge! Ich selbst bin auf dem Papier noch ein Jehovas Zeuge (also nicht ausgeschlossen worden, oder selbst offiziell den Austritt erklärt). Dennoch werde ich von meinen Eltern und meinem Bruder gemieden, da man sich nicht an die Regeln hält. Ich finde das dieses auch in Deiner Folge schon gut zum Ausdruck kommt. Z.B. das in der Versammlung auch kein selbstständiges Denken stattfindet, sondern alles 1:1 aus der Literatur wiedergegeben wird. Eigenverantwortlichkeit und Selbstständigkeit werden nicht geduldet. (...) Jetzt wollte ich gerade schon beginnen einen Roman zu schreiben. Daher fasse ich mich kurz: Sehr gute Arbeit. Ich bin gespannt auf die endgültige Folge. Beste Grüße Tom
  • Fabian 9. April 2019 um 10:16 zu WSW3: Ein Abend bei den Zeugen JehovasDas stimmt natürlich, da hast du vollkommen recht. Als Betroffener ist man emotional ganz anders beteiligt, weil man viel erlebt & durchgemacht hat. Ich freue mich, wenn’s bei Secta interessanten Content für dich gibt! Liebe Grüße Fabian
  • Nimrod der Jäger 9. April 2019 um 10:11 zu WSW3: Ein Abend bei den Zeugen JehovasAber als Betroffener sieht man hald die Dinge in einer extremen Weise und kann nicht verstehen warum andere die Probleme nicht sehen oder einem nicht glauben, da ja eh alle so nett sind... Daher sind solche Podcasts sehr interessant... Zumindest für mich...
  • Fabian 9. April 2019 um 10:05 zu WSW3: Ein Abend bei den Zeugen JehovasJa, wobei das natürlich auch nicht ganz "unvoreingenommen" war. Das geht ja gar nicht, weil ich mich schon viel mit Jehovas Zeugen beschäftigt habe (und man hört es ja auch in der Folge). Aber ich fand es sehr spannend, zu sehen, wie an einigen (wenigen) Punkten das "problematische" auch nach außen schimmert, wenn man aufmerksam ist. In der "richtigen" Folge werde ich einen deskriptiven Teil haben, der wirklich (hoffentlich) ohne Wertung auskommt und den "Ist-Zustand" beschreibt, bevor ich das ganze dann nochmal einordne.
  • Nimrod der Jäger 9. April 2019 um 10:01 zu WSW3: Ein Abend bei den Zeugen JehovasSehr interessant eine Sicht von einem Außenstehenden zu hören... Selbst kenne ich die Zeugen nur aus der Sicht des Gefangenen und jetzt als Abtrünniger... Da ist man in jenem Fall voreingenommen.
  • Fabian 9. April 2019 um 8:44 zu WSW3: Ein Abend bei den Zeugen JehovasDanke für das Feedback - das freut mich natürlich sehr!
  • Kunsthirn 9. April 2019 um 0:41 zu WSW3: Ein Abend bei den Zeugen JehovasVielen Dank, ich fand die Sonderfolge wirklich interessant und habe sie mir sehr gerne angehört! Gern mehr von dem "Geblubber"! Ich bin schon auf die reguläre Folge dazu gespannt. Generell mal ein herzliches Dankeschön für deinen Podcast! Kunsthirn
  • Alex 17. März 2019 um 12:49 zu #15 Santa Muerte: Der heilige Tod in MönchskutteIm Voodoo gibt es eine ganz ähnliche Gestalt: Baron Samedi Er ist allerdings weitaus jovaler als Santa Muerte.
  • Stephanie 9. März 2019 um 17:12 zu #2 Heaven’s Gate – der tödliche Ufo-KultIch bin über den Déjà-vu-Podcast hier gelandet. Ich habe ja noch einige Episoden vor mir und bin schon sehr gespannt darauf. Die Bilder von den toten Anhängern von Heaven's Gate hinterlassen schon ein mulmiges Gefühl. Besonders, weil alle so ordentlich zurechtgemacht dort liegen. Ich wusste auch garnicht, dass es noch lebende Anhänger gibt, die ihren Glauben weiter pflegen. Sehr interessant. Muss aber sagen, dass die Vorstellung von der Erneuerung der Erde in regelmäßigen Abständen eine gute Basis für ein Mystery-Buch wäre. : P Toller Podcast, auf zur nächsten Folge!
  • Flusskiesel 3. März 2019 um 10:06 zu WSW1: Uriella, Wera-GemeindeIch kann mich dem Lob der anderen Kommentatorinnen und Kommentatoren nur anschließen! Inhaltlich sehr wertvoll; zum Beispiel lebe ich in Duisburg und hatte von der Wera-Gemeinschaft noch nichts gehört. Vielleicht könntest Du in jeder WSW-Folge noch mal expliziet den zeitlichen Kontext (sprich: Das aktuelle Datum) sagen, damit man das auch beim späteren Hören leichter einordnen kann. Das Intro gefällt mir auch ganz gut. Treibt den Puls nicht so hoch wie das normale Intro. 😉
  • Dennis 2. März 2019 um 13:16 zu WSW1: Uriella, Wera-GemeindeMoin Fabian, ich kann mich Biancas Kommentar nur anschliessen. Insbesondere Nachträge für alte Secta-Folgen halte ich für sehr sinnvoll: wenn man alte Folgen (wie beispielsweise die zu Fiat Lux) irgendwann später mal hört, kann man durch so ein Update (wie hier) auf einen aktuellen Stand kommen. Ein Link von der Originalfolgenseite zu dem Update wäre vielleicht noch hilfreich. Die Crossoverfolge vom letzten Mal hat mir auch gut gefallen, falls sich wieder einmal eine Gelegenheit bietet: gerne mehr davon 🙂 Vielen Dank für den Podcast und die hineingesteckte Arbeit. LG Dennis
  • Bithya85 2. März 2019 um 12:16 zu #15 Santa Muerte: Der heilige Tod in MönchskutteVerbieten finde ich auch keine gute Lösung, denn verbieten kann in ihrem Weltbild genau das Gegenteil bewirken. Die Leute werden in ihrem dualistischen Denken bestärkt, denn die Welt ist eben böse und verfolgt die Anhänger und das bedeutet, dass sie sich umso mehr in Mission engagieren und sich abschotten müssen. Außerdem widerspricht es der Versammlungs- und Meinungsfreiheit.
  • Fabian 28. Februar 2019 um 21:13 zu #15 Santa Muerte: Der heilige Tod in MönchskutteDanke für das Lob! Mir hat die Folge mit Ralf auch viel Spaß gemacht. Wer weiß, vielleicht ergibt sich mal wieder ein Thema, zu dem sich eine Kooperation anbietet...
  • Fabian 28. Februar 2019 um 19:47 zu WSW1: Uriella, Wera-GemeindeVielen Dank - das lese ich natürlich sehr gerne! 😀
  • Thomas 28. Februar 2019 um 16:26 zu #15 Santa Muerte: Der heilige Tod in MönchskutteHallo Fabian, danke für eine weitere gute Folge, auch an Ralf. Das Thema weniger spektakulär als einige frühere, aber durch die Teamarbeit ist, finde ich, etwas dazugekommen, dass die doch 1,5h kurz erscheinen liess. ...und dann gibt´s gleich noch was neues hinterher, sehr nett... LG Thomas
  • Bianca 28. Februar 2019 um 15:19 zu WSW1: Uriella, Wera-GemeindeLieber Fabian, ich habe gerade das neue Format gehört und finde es prima. Eine feine Ergänzung zu den ausführlichen Folgen. Hier können aktuelle Geschehnisse kurz und knackig betrachtet und diskutiert werden, die sonst u.U. an einem vorbei gezogen wären. Z.B. war mir die aktuelle Diskussion um die Wera-Gemeinde nicht bewusst. Also DANKE dafür! Ich freue mich auf weitere reguläre und WSW-Folgen 🙂 Bianca
  • Fabian 28. Februar 2019 um 11:34 zu #15 Santa Muerte: Der heilige Tod in MönchskutteHallo Armin, das ist ja cool, dass du mit Podcasts Deutsch lernst. Respekt! Ich werde mir Mühe geben, genauso weiter zu machen. Die Folge über die Zeugen Jehovas ist bereits angefangen, das wird aller Voraussicht nach die nächste reguläre Secta-Folge #16 werden. Was das Verbot von Sekten angeht - das sehe ich sehr kritisch. Zum einen stellt sich ja die Frage, ab wann eine Gruppe eine "Sekte" ist. Zum anderen bin ich mit Verboten immer vorsichtig, grundsätzlich vertrete ich eher die Meinung: Man muss Aufklärung betreiben und Menschen informieren. Bildung ist der beste Weg, problematische Gruppierungen zu "bekämpfen". Liebe Grüße Fabian
  • Armin 28. Februar 2019 um 3:51 zu #15 Santa Muerte: Der heilige Tod in MönchskutteHallo! Ich freue mich wieder über die neue Folge! Wann werden Sie endlich über Zeugen Jehovas sprechen? Danke für Ihre Arbeit. Mit der Hilfe Ihrer Podcasts lerne ich Deutsch) bei uns sagt man: приятное с полезным, was ich irgendwie so übersetzen würde: angenehm mit nützlich. Machen Sie bitte genauso weiter. Ich glaube solche Sekten soll man völlig verboten., weil die Leute dadurch krank werden. Liebe Grüße aus Kasachstan!
  • Britta 12. Februar 2019 um 20:27 zu #9 Neuapostolische Kirche: Warten auf JesusHallo Fabian, die Folge über die NAK hat mich sehr interessiert, da meine Großeltern dort sehr gläubige Mitglieder waren.Mein Vater ist dort als junger Erwachsener ausgetreten.Ich war bei mehreren Gottesdiensten dabei und empfand diese und auch die Mitglieder als sehr befremdlich. Kinder dürfen z.B.bei Gottesdiensten anwesend sein, müssen sich aber in einem durch eine Glasscheibe getrennten Raum aufhalten. Auch der noch stärkere Gedanke der "Sünden" (im Vergl. zu Katholiken /Protestanten) hat mir als Kind immer Angst gemacht. Dein Interviewpartner hat das mit der Endzeitstimmung auch sehr gut dargestellt. Das ist schon recht befremdlich. Durch Zufall bin ich auf Deinen podcast gestoßen - und sehr begeistert!!!!!
  • Fabian 1. Februar 2019 um 6:47 zu #13 FLDS: Polygamie für die EwigkeitVielen Dank für den Hinweis!
  • Robert 1. Februar 2019 um 5:30 zu #13 FLDS: Polygamie für die EwigkeitWer des Englischen maechtig und an der Geschichte der Mormonen und insbesondere der verschiedenen fundamentalistischen Splittergruppen interessiert ist (mit Fokus auf der Praxis der "Plural Marriage"), dem sei der Podcast "Year of Polygamy" (https://www.yearofpolygamy.com/) von Lindsay Hansen (selbst Mormonin) empfohlen.
  • Fabian 29. Dezember 2018 um 21:38 zu #14 Cargo-Kulte: Mein Gott, Prinz PhilipDanke für diesen sehr spannenden ergänzenden Hinweis - von der Geistertanz-Bewegung habe ich tatsächlich noch nie gehört 🙂 Wer weiß, ob nicht auch bei den großen Religionen wie dem Christentum auch ein bisschen Cargo-Kult mit drin ist? Da würde ich fest davon ausgehen - vielleicht aber tatsächlich eher mit der Krisenkult-Brille, die die Religion transformiert. Vermutlich kann man das, wenn man sich da genauer reinvertieft, schon im Judentum zeigen: Die Erfahrung des Babylonischen Exils mit der Zerstörung des Tempels zum Beispiel haben genau solche Heilserwartungen zur Folge gehabt, wie sie für "Krisenkulte" typisch sind. Das ist jetzt aber erstmal auch nur ins Blaue geschrieben. Auf jeden Fall kann man mit Blick auf Cargo-Kulte jede Menge lernen.
  • Fabian 29. Dezember 2018 um 20:30 zu #2 Heaven’s Gate – der tödliche Ufo-KultDanke für das Lob, das höre ich natürlich gerne. Viel Spaß weiterhin! Liebe Grüße Fabian
  • Tommy 29. Dezember 2018 um 19:46 zu #2 Heaven’s Gate – der tödliche Ufo-KultHi Fabian, Dein Podcast gefällt mir sehr gut. Bin erst bei #3 kann aber die noch folgenden Episoden kaum erwarten. Heaven's Gate Episode war wirklich stark! Der Stoff ist ja auch sowas von krass .... Man hört sehr gerne zu, Deine Stimme ist sehr angenehm und auch die Dramaturgie sehr gut. Grüße, Tommy
  • Flusskiesel 29. Dezember 2018 um 13:19 zu #14 Cargo-Kulte: Mein Gott, Prinz PhilipEine sehr interessante Folge! Dein Hinweis darauf, dass man sich nicht über die Kulte lustig machen sollte (ich gebe zu, ich musste bei der Prinz-Philip-Bewegung schmunzeln) ist sehr wichtig und richtig. Wer weiß, ob nicht auch bei den großen Religionen wie dem Christentum auch ein bisschen Cargo-Kult mit drin ist? Immerhin hat es damals ja auch Kontakt mit anderen Kulturen gegeben, welche die Lebensweisen der Menschen auf den Kopf gestellt haben. Beim Thema Krisenkulten musste ich an die Geistertanz-Bewegung denken: https://de.wikipedia.org/wiki/Geistertanz
  • Lothar Poerschke 19. Dezember 2018 um 19:17 zu #9 Neuapostolische Kirche: Warten auf JesusIch kann die von Anne geschriebenen Kommentare nur unterstreichen. Die Methoden der Manipulation sind gerade heute in der NAK wesentlich professioneller und ausgefeilter als noch vor Jahren. Genau das macht es m. E. selbst für ausgewiesene Experten schwierig, das falsche Spiel zu durchschauen. Falsch in sofern, daß in der NAK ständig links geblinkt und rechts abgebogen wird. Klar und rationell denkende Menschen werden auf diese Weise im Gehirn mürbe und irre gemacht. Wenn man weiter in der Gemeinschaft bleiben will bzw. muß, funktioniert das nur , indem man abschaltet und seinen gesunden Menschenverstand zumindest in dieser Parallelwelt abgibt. Ich schreibe bewußt auch bleiben muß, weil Menschen in dieser Gemeinschaft gezielt Ich-schwach gemacht werden, sodaß sie ohne diesen Halt garnicht überleben können. Im Tierreich entstehen neue Arten, weil Individuen der selben Art plötzlich durch ein Gebirge oder ein Meer voneinander getrennt werden und über einen langen Zeitraum praktisch isoliert leben. Kommen diese dann irgendwann mal wieder zusammen, erkennen diese sich nicht mehr als ehemals Mitglieder derselben Art. Allerdings soll dieser Prozeß in der Natur sogar wieder umkehrbar sein. Die NAK hat sehr lange im Untergrund, in der Isolation existiert. Meines Erachtens geht der gegenwärtige Öffnungsprozeß der NAK am Ende ohnehin nach hinten los, im Sinne meiner naturwissenschaftlichen Betrachtung. Ich persönlich bin schon mal vorsorglich zur evangelischen Kirche konvertiert. Für meine Begriffe hat die NAK nichts wirklich Erhaltens- und Schützenswertes, was das Überleben dieser religiösen " Art " begründen würde. Ich sage es mal ganz salopp : Wer an lebende Apostel in der Gegenwart im Sinne der Bibel glaubt, der glaubt auch an den Weihnachtsmann oder daran, daß unsere Erde eine Scheibe ist. An den Weihnachtsmann glauben kleine Kinder und an die Erde als Scheibe ein paar unverbesserliche Spinner. Nachdenkliche Grüsse und friedliche Feiertage Lothar
  • Anne 1. Dezember 2018 um 14:20 zu #9 Neuapostolische Kirche: Warten auf JesusHallo Fabian, in meinem Beitrag habe ich über psychologische Manipulation in der NAK geschrieben, dies möchte ich gern konkretisieren. Detlef Streich liefert eine gute Analyse des Predigtstils in der NAK. Zitat aus: Sprachliche Mittel zur mentalen Zwangsüberzeugung in der Neuapostolischen Kirche Detlef Streich Eine rhetorische Stilmittelanalyse Dargestellt und untersucht am Beispiel einer Predigt vom 28. 9.08 und weiterer Schriften des Kirchenpräsidenten der NAK, Herrn Dr. Leber "Die besonders beachtenswerte hypnotische Trance ist ein Zustand stark eingeengter Aufmerksamkeit oder herabgesetzter Wachheit, in der Menschen über Suggestionen in eine andere Wirklichkeit versetzt werden können. Das aktive, kritisch-urteilende Denken schwindet und der Mensch gleitet in einen passiv-rezeptiven Modus der gedanklichen Verarbeitung hinüber. Solche Zustände können eintreten beim „Eintauchen in Geschichten“, oder bei „bestimmten Arten von Vorträgen und Predigten“ unter einer „spezifischen Verwendung von Sprache“ . Man spricht dabei von „indirekter“ oder „natürlicher Tranceinduktion“, die im Unterhaltungsstil durch das NLP-Prinzip „Pacing and Leading “ (Abholen und Führen), dass heißt durch das Eingehen auf die Person und die beabsichtigte Führung der Interaktion, ohne Druck, ohne große Anforderungen und ohne direkte Befehle herbeigeführt werden kann. " Eben dieses findet sich m. E. auch wieder im Beitrag: Bezirksapostel Brinkmann auf dem Jugendtag NRW in Dortmund (letzter Link oben) Viele Grüße Anne
  • Anne 30. November 2018 um 19:20 zu #9 Neuapostolische Kirche: Warten auf JesusHallo Fabian, den folgenden Link finde ich eine gute Eränzung zu Deinem Beitrag und möchte ihn noch an meinen Kommentar anhängen: https://nak-aussteiger2010.beepworld.de/ Herzliche Grüße Anne
  • Anne 30. November 2018 um 17:27 zu #9 Neuapostolische Kirche: Warten auf JesusHallo Fabian, Danke für den ausführlichen Bericht zur NAK, der für diese sehr positiv ausfällt und ihre Bemühungen sich zu öffnen darstellt. Ich würde mir eine kritische Betrachtung der psychologischen Instrumente die damals eingesetzt wurden und die subtileren Formen psychologischer Manipulation die heute stattfinden wünschen. Wo früher mit angsterzeugenden Bildern im Gottesdienst, in der Sonntagsschule (ab ca. 6 Jahre) in Kindergottesdiensten, Jugendstunden, Ausflügen, unangekündigten Hausbesuchen.... und in der im Beitrag nicht erwähnten Zeitschrift "Unsere Familie" gearbeitet wurde, werden heute 3 jährigen in der Vorsonntagschule die Inhalte der NAK vermittelt. Dazu werden teilweise gut ausgebildete Pädagoginnen (dies ist kein Amt) eingesetzt. Nicht erwähnt wurde die von Stammapostel Bischoff vertretende Erwartung Jesus würde zu seinen Lebzeiten kommen, was wiederum zu einer Zersplitterung der Sekte führte. Es fehlt auch die Nähe der NAK zum Nationalsozialismus und deren Sympathie für totalitäre Systeme (z.b. DDR). Die NAK nimmt 10 % des Gehaltes ihrer Mitglieder als Opfer. Wo verbleibt dieses Geld? Wie kommt es das die NAK keine ganzheitliche Organisationsform besitzt sondern aus vielen einzelnen Gemeinden besteht, deren Oberhäupter sich dann in der NAK zusammenschließen? Wie nutzt die NAK anlässlich des Mitgliederschwundes in Deutschland öffentliche Veranstaltungen, Spenden und Interwies, um wieder neue Mitglieder zu gewinnen? Wie viele der NAK Mitglieder leiden auch heute noch unter pathologischen Folgen ihrer Endzeiterwartung für die sie sich abstrampeln müssen? Interressante Autoren: Olaf Stoffel Helmut Obst Links https://agwelt.de/2014-07/hat-sich-die-neuapostolische-kirche-geaendert/ Brennpunkt Weltanschauung 1/2014 https://www.sektenausstieg.net/sekten/46-lebensberichte/19-droge-gott 2000 http://www.nak-info.de/blog/blog.html#a0005 https://www.canities-news.de/die-neuapostolische-kirche/ http://www.rothenburg-unterm-hakenkreuz.de/die-neuapostolische-kirche-diente-sich-den-nationalsozialisten-an-die-rothenburger-gemeinde-ist-eine-nachkriegsgruendung/ u.v.a. https://www.naktalk.de/category/kirchenlehre/
  • Bithya85 28. November 2018 um 18:10 zu #7 Aum-Sekte: Apokalypse in der U-BahnIch glaube, der psychologische Effekt ist da aber nicht zu unterschätzen: Es ist noch mal etwas Anderes, wenn man einer unsichtbaren Gefahr wie Gas ausgesetzt ist als wenn Leute mit Schusswaffen kommen. Vor Letzteren kann man sich viel eher verstecken oder sich wehren. Außerdem sind sie dann nur lokal begrenzt gefährlich. Wenn die Nachricht umgeht, dass in einer öffentlichen U-Bahn Leute an Giftgas gestorben sind, setzt das noch mal alle, die dabei sind viel mehr in Angst und Schrecken. Glaube ich. Es ist eine unsichtbare Gefahr, die man nicht greifen kann, vor der man sich nicht schützen kann und die sehr gefährlich klingt. Wer weiß, wie viele Symptome alleine durch den Nocebo-Effekt hatten.
  • Fabian 23. November 2018 um 21:21 zu #7 Aum-Sekte: Apokalypse in der U-BahnDanke!
  • Alex 23. November 2018 um 20:45 zu #7 Aum-Sekte: Apokalypse in der U-BahnKleines Update: Hideo Murai wurde noch 1995 von einem Kriminellen ermordet. Shōkō Asaharas Hinrichtung erfolgte am 6.Juli 2018.
  • ABMGW 8. November 2018 um 9:16 zu #8 Die Manson Family: Tödliches “Helter Skelter”Nur kurz was Manson und Hitler angeht, und das "eine krassere Einstellung Hitler gegenüber wohl nicht möglich wäre". Das kann ich so nciht unkommentiert stehen lassen, da muss ich auf Ghandi verweisen, der im Bezug auf Hitler eine, sagen wir, noch ungünstigere Meinung vertreten hat als Manson. https://blogs.timesofisrael.com/gandhi-on-jews-part-2-nazis-and-cowardice/
  • Fabian 8. November 2018 um 9:15 zu #7 Aum-Sekte: Apokalypse in der U-BahnVielen Dank für den sachkundigen Hinweis!
  • Klaus Varias 8. November 2018 um 9:12 zu #7 Aum-Sekte: Apokalypse in der U-BahnHallo, nur eine Anmerkung wegen dem Giftgas: 70 Tonnen Sarin hört sich zwar viel an, sind aber in der Realität weniger gefährlich als man gemeinhin annimmt. Das mit den "Millionen von Toten" bezieht sich auf die Idee das das Gas ideal verbraucht wird.... was aber in der Realität kaum möglich ist. Sogar unter "idealen" Umständen wie in der Ubahn sind nur eine handvoll Menschen gestorben - es hätten aber viel mehr sein können hätten die Sektenmitglieder einfach eine Handgranate benutzt oder gar nur Pistolen. Realistisch betrachtet hätte man, wenn man die 70 Tonnen Sarin in Tokio freigesetzt hätte wohl nur ein paar hundert Menschen getötet - aber sicher nicht Millionen. ...das sind natürlich immer noch zuviele, und generell sollte niemand Zugang zu chemischen Waffen haben, es ist aber so was die Sektenmitgleider wohl hätten mehr Schaden anrichten können wenn sie statt 70 Tonnen Sarin 70 Tonnen Sprengstoff oder Feuerwaffen + Munition gehabt hätten.
  • Fabian 7. November 2018 um 13:51 zu #11 Die Mormonen: Werden wie GottVielen Dank für das Lob! Das freut mich natürlich sehr 🙂 Die Kartharer/Albigenser nehme ich gleich auf meine Liste. Danke für den Vorschlag! Liebe Grüße Fabian
  • ABMGW 7. November 2018 um 13:32 zu #11 Die Mormonen: Werden wie GottServus, schöner Podcast, und besonders die Mormonenfolge fand ich gut. Wenn ich einen Forschlag für eine zukünftige Folgen machen dürfte, es gibt da eine Bewegung die mich schon immer fasziniert hat: Die Kartharer bzw Albigenser in Frankreich um die Jahrtausendwende. Ich finde es interresant das in diesem Podcast auch auf die spirituellen Hintergründe der Sekten eingegangen wird, und aus diesem Blickwinkel finde ich die Albigenser besonders interresant.
  • Fabian 4. November 2018 um 21:25 zu #12 Eure SektenerfahrungenKein Ding. Kennst dich halt aus 🙂
  • Marius 4. November 2018 um 16:14 zu #12 Eure SektenerfahrungenOh, ja, kein Problem. Es tut mir sehr leid- ich hätte nicht gedacht, dass es auch tatächlich diese Gruppe war. Beste Grüße Marius
  • Fabian 4. November 2018 um 9:30 zu #12 Eure SektenerfahrungenThorsten Hebel wäre sicher im Rahmen von Secta auch mal ein interessanter Gesprächspartner... Mal sehen 🙂
  • Fabian 4. November 2018 um 9:29 zu #12 Eure SektenerfahrungenHallo Marius, Freut mich, dass es dir gefallen hat. Ich habe den Namen der Gruppe aus Anonymitätsgründen aus deinem Kommentar rausgenommen. Aber ja, in Zukunft wäre das durchaus auch mal ein spannendes Thema! Liebe Grüße Fabian
  • Marius 3. November 2018 um 20:35 zu #12 Eure SektenerfahrungenMir hat diese Folge gut gefallen- alle Berichte sind wirklich sehr interessant, und die Aufbereitung ist meiner meinung nach gut gelungen. Was Simone erzähle erinnerte mich stark an [...] . Sicher auch eine spannende Gruppierung, die mal ein interessantes Folgen-Thema wäre.