• Josy 16. Juli 2021 um 22:35 zu #32 Die Lorenzianer – Gemeinschaft in Christo Jesu e.V.Lieber Andy, danke für die wohltuenden Worte. Bitte bleibe in der Nettiquette. Niemand hat es nötig, außerhalb zu schreiben. Kennst Du diesen K.B.E.? Bist Du selbst Mitglied der Glaubensgemeinschaft? LG Josy
  • Sascha D. 13. Juli 2021 um 15:02 zu WSW11: QAnon, Scientology, Genesis-II-Church, Shinchonji, Olaf LatzelEs gibt neues von Qanon https://www.juedische-allgemeine.de/politik/qanon-agiert-auf-online-plattformen-jetzt-weniger-offensichtlich/?fbclid=IwAR3WugTj0tzO5rkvNDh_PV-vRolaIt2nBYeXhe2RFp7ecF91I6OwIm6IHaU
  • Sascha 13. Juli 2021 um 14:46 zu #19 The Vampire ClanHallo, ich bin mir nicht sicher ob das mit "Blut trinken" stimmen kann. Ich habe mal gelernt dass es ein natürlicher Reflex ist dass einem sofort Ekel überkommt wenn man mehr macht als an einer blutigen Wunde zu lecken. Es wäre also nicht möglich Blut zu trinken wie man einen Schluck Wasser trinkt. Wenn ich mich recht erinnere stammte diese Info von Alexander Wasckau, kann mich aber täuschen. Falls ich mich nicht täuschen wäre diese Überlieferung der Geschichte aber falsch ?!?
  • Walter Schmidli 22. Juni 2021 um 11:52 zu WSW 15: Prinz-Philip-Bewegung, Scientology, “Love Has Won”, Olaf LatzelIch habe einige von Latzels Predigten gelesen Paul Koch ist ja einer seiner Assistenten und ich habe im Bezug auch auf seine Predigten kritische Fragen gestellt und intereressante Antworten bekommen oder auch nicht. Markus Voss kann man in der gleichen Kategorie einordnen . Ich bin auch der Meinung das mit Angst vor dem jüngsten Gericht operiert wird und jede Abweichung von der Bibel als Sünde angesehen wird Sehr interessante Themen, habe übrigens alle Potcasts das Wort und das Fleische mir anghört , die Potcasts Unter Pfarrerstöchtern finde ich auch sehr gut.
  • Andy 11. Juni 2021 um 13:33 zu #32 Die Lorenzianer – Gemeinschaft in Christo Jesu e.V.Danke Fabian für Ihre Erklärungen bzgl. diesem "Canaris" alias Karl B. E.! Sehe ich auch genau so! Bitte ignorieren Sie diese Person. Er ist ein Märchenonkel und Wichtigtuer. Karl B. E. kann eines gut - persönliche Hetze, denunzieren und Überwachung! Eine arme Wurst. Er ist wohl zum Streiten in den Osten gekommen. LG Andy
  • Fabian 6. Juni 2021 um 9:45 zu #32 Die Lorenzianer – Gemeinschaft in Christo Jesu e.V.Lieber Herr Canaris, danke für ihren Kommentar. Erlauben Sie mir, dass ich darauf ausführlich reagiere. Zunächst: Mein Selbstverständnis und mein Anspruch ist, dass ich in meinen Beiträgen Aussagen tätige, die jede:r nachprüfen kann. Wo dies nicht der Fall ist (manchmal auch nicht sein kann, z.B. bei Erfahrungsberichten), kennzeichne ich diese Aussagen als solche und stelle klar, woher ich diese Informationen habe. Damit jede:r selbst entscheiden kann, wie er:sie diese Aussagen und Infos einordnet und ob sie ihm:ihr plausibel erscheinen. Den Abschnitt zu Ihnen habe ich bewusst in dem Rahmen abgehandelt, dass ich über meine Quellen und deren Einschätzung spreche. Sie schreiben: Das Kind das aus dem alten Bahnhof in Pockau gefallen ist gehörte zur Lorenzianer Familie, welche diesen Bahnhof gekauft. Die Gross-Familie bewohnt den Bahnhof alleine. Diese Informationen habe ich vom Ortschronisten wie von Personen vor Ort, welche gegenüber wohnen und die ich persönlich kenne. Bitte hören Sie die entsprechenden Stellen im Podcast nochmal an, in denen ich darüber spreche. Es geht mir nicht darum, dass Sie mir hier nachträglich Informationen dazu liefern, die diese Aussagen belegen. Es geht mir darum, dass diese Aussage auf Ihrer Webseite so dasteht, dass sie für niemanden nachprüfbar ist. Das ist m.E. keine saubere journalistische Arbeit. Es fehlen alle klassischen Nachrichtenfaktoren, die zur Einordnung einer Nachricht gehören. Ich sage (relativ am Ende meiner Ausführungen zu Ihnen) sogar: "Es kann sein, dass das mit dem Kind stimmt, es kann sein, dass es nicht stimmt - ich kann es nicht nachprüfen." Ich beziehe mit keiner Silbe zum Wahrheitsgehalt ihrer Aussage Stellung, behaupte nicht, dass es nicht stimmt - lediglich, dass ich es nicht weiterverbreite, weil ich die Information nicht einordnen kann. Ich kritisiere Sie mit klaren Worten, ja: Weil ich das für keine gute journalistische Art halte. Bitte hören Sie auch nochmal nach, wenn ich über Ihre Bücher rede. Ich hätte sie gerne gelesen, aber sie waren nicht verfügbar, auch antiquarisch nicht. Ich lege das sehr deutlich an mehreren Stellen offen - jede:r weiß also, dass ich die Bücher nicht gelesen habe (!). Ich täusche nichts vor. Deshalb sage ich auch nicht, wie sie schreiben: Ich würde keine Quellen zu meinen beiden Büchern angeben, was überhaupt nicht stimmt. Ich sage: Sie geben an vielen Stellen auf der Webseite keine Quellen an und sprechen polemisch über die Gemeinschaft. Ich betone anschließend nochmals (!), dass ich die Bücher nicht gelesen habe, aber von mehreren Personen, die sie gelesen haben, gehört habe, dass es sich dort ähnlich verhält. Ich mache sehr deutlich klar, dass das eine Einschätzung ist, die ich "aus zweiter Hand" habe. Und, ja: Ich halte diese Einschätzung für nachvollziehbar, weil ich Ihre Art und Weise, mit Informationen umzugehen, auf der Webseite sehe. So - genau so und nicht anders - sage ich es auch in der Podcastfolge. Ich sage auch nicht, dass sie keine Quellen angeben, sondern an vielen Stellen nicht. Das ist ein großer Unterschied. Womit wir zum letzten Punkt kommen: Die Informationen auf Ihrer Webseite. Gerne liefere ich Ihnen hier Gründe dafür, warum ich Ihre Webseite nach allen Regeln des seriösen Journalismus nicht als glaubwürdige Quelle annehmen kann. Ich bitte nochmals, klar zu unterscheiden: Es geht hierbei nicht darum, dass ich die einzelnen Aussagen inhaltlich bewerte (auch da gibt es Ausnahmen, gleich Punkt 1, wie Sie sehen werden), sondern um die Art, wie Sie die Informationen präsentieren. Fangen wir auf der Hauptseite an. Sie liefern dort vier Fakten um ein Bild herum, das ein Ufo zeigt, das gerade ein Kind mit seinem Dreirad "entrückt". 1. "Ein Raumschiff holt sie vor ihrem Tempel ab": Schon alleine das zeigt mir, wie ungenau Sie offenbar stellenweise mit Dingen arbeiten. Bitte zeigen Sie mir Belege für diese Aussage: Texte der Lorenzianer, in denen von einem Raumschiff/Ufo die Rede ist und nicht von einer Wolke (dem biblischen Bild von Entrückung, das wir in mehreren Endzeit-Gruppen finden). Ich habe es im Podcast bereits gesagt, ich halte es für höchst unseriös, von einem Raumschiff zu sprechen (auch "neuzeitlich", wie Sie schreiben), weil es völlig falsche Assoziationen weckt! Und weil es einfach nicht stimmt. Wenn Sie solche falschen Dinge im Spiegel/Fokus kolportieren - bitte nennen Sie mir einen Grund, warum ich davon ausgehen kann, dass Sie mit anderen Informationen besser umgehen. Noch dazu dieses Bild mit dem Ufo und dem Kind, das diese ganzen unzutreffenden Assoziationen unterstreicht. 2. "In der abgeschirmten und bewachten Sekte wurde die Pegida gegründet": Eine Aussage, die eine klare Tendenz hat, die Gruppe pauschal in ein bestimmtes Licht zu rücken, für die ich aber keinerlei Belege finde. Mag sein, dass das stimmt, mag sein, dass das nicht stimmt (gleiche Sache wie mit dem Unfall des Kindes). Ich nutze das nicht, weil ich keine Belege dafür habe. 3. "Lorenzianer benebeln die sächsische Bevölkerung": Klar pauschalisierende polemische Aussage, für die Sie auch keine Belege liefern. 4. "Nur die von Gott auserwählten Lorenzianer überleben den Weltuntergang": Das würde ich Ihnen an dieser Stelle noch als "Verkürzung" mit einem "kann man als Teaser machen" durchgehen lassen, ist in der Theologie der Lorenzianer selbst aber auch nicht ganz korrekt (siehe/höre Podcast). Geschenkt, da stimme ich Ihnen zu: Hat im Endeffekt keine Auswirkungen auf die Selbstsicht der Lorenzianer. Wenn ich dann ihren Text "Über Joseph Canaris" lese, dann stellen sich mir ehrlich gesagt an manchen Stellen die Haare zu Berge. Nicht, weil Sie dort unbelegte Dinge verbreiten - darum geht an dieser Stelle nicht. Es ist in Ordnung, eine klare Haltung zu haben (die habe ich auch, ich bin der Gruppe auch enorm kritisch gegenüber, wie Sie wissen, wenn Sie den Podcast zuende gehört haben). Aber die Formulierungen, die ich dort finde, sind tendenziös, verurteilend und meiner Ansicht nach in keiner Weise dazu geeignet, dass man sich als Leser:in ein Bild von der Gemeinschaft machen kann. Man bekommt Ihr Bild unweigerlich aufgedrängt. Um nur ein Beispiel zu wählen: "Mafia ist das italienische Wort für Familie und sie bilden hier tatsächlich eine Art rechts-nationale Mafia in Sachsen [...]" Ihr angeblicher Bezugspunkt "italienisches Wort für Familie" -> "Lorenzianer-Familie" ist hanebüchen. Ich bin kein Italienisch-Experte, aber schon schnelles Googeln (Nachtrag 12:48 Uhr: Und inzwischen Nachfragen bei Italienisch- und Mafia-Experten) ergibt, dass "Mafia" eine komplett andere Bedeutung hat und keineswegs "das italienische Wort für Familie" ist. Das ist keine Kleinigkeit! Denn auch das führt mir wieder sehr deutlich vor Augen, wie Sie (stellenweise) arbeiten und wie sie mit Fakten umgehen. Woher weiß ich, wie korrekt Sie andere Dinge wiedergeben, die ich nicht nachprüfen kann? Der Begriff "Mafia" dient also offenbar dazu, die Lorenzianer in ein klares Licht der Organisierten (mordenden, drogenhandelnden, ...) Kriminalität zu rücken. Mag sein, dass Sie das so sehen. Das in einem Nebensatz unbelegt auf einer Homepage fallen zu lassen, noch dazu in Verbindung mit falschen Fakten, halte ich für unseriös. An dieser Stelle will ich es mal bewenden lassen, auch wenn ich noch weitermachen könnte. Was ich auch (deutlich) im Podcast sage: Es geht mir nicht darum, Sie persönlich zu verunglimpfen. Sie können tun und lassen, was Sie wollen, wir leben in einem freien Land. Jeder kann sich Journalist nennen. Es geht und ging mir darum, zu verdeutlichen, warum ich ihre Webseite nicht als seriöse Quelle wahrnehme. Das habe ich hier nochmal ausführlich getan. Vielleicht können Sie den ein oder anderen Punkt nachvollziehen. Mir reicht es als Quelle nicht, "wenn jemand im Internet" etwas schreibt. (Oder auch in einem Buch, zumal selbstverlegt - bei renommierten Verlagen habe ich noch das Vertrauen in eine gewisse Kontrolle durch den Verlag, auch wenn ich dort ebenfalls Quellen und Belege brauche. Aber wie gesagt: Das kann/will ich an dieser Stelle ich bei Ihnen nicht beurteilen.) Noch ein letzter Punkt, der mir ganz wichtig ist: Meine Aussagen über Sie stehen im Kontext dessen, dass ich meine Einschätzung liefere. Ich komme aufgrund der genannten Punkte nicht umhin, anderen zu raten, sehr vorsichtig mit den Informationen umzugehen, die Sie verbreiten (in Interviews, auf Ihrer Webseite - und ja, aufgrund des hier Ausgeführten auch in Ihren Büchern!). Ich sage damit nicht, dass alles falsch ist, sondern: Dass man es nachprüfen sollte. Und dann sage ich diesen Satz, den ich auch hier ans Ende stellen möchte. Wörtliches Zitat aus der Folge, Minute 6:28: "Ich begründe kurz, warum ich skeptisch bin, und dann könnt ihr auch selber entscheiden, wie ihr das einordnet und ob ihr die Infos von lorenzianer.com noch nachlesen wollt, das ist dann euch überlassen." Das ist es, worum es mir geht: Transparenz, die meine Hörer:innen dazu ermutigt, selbst einzuschätzen. Das mache ich mehrfach deutlich, und das ist eine Grundposition, die sich durch meine Podcast-Folgen zieht. Jede:r ist frei, meine kritische Einschätzung Ihrer Arbeit abzulehnen und Sie durchweg als seriöse Quelle zu betrachten. Ich kann das aus den genannten Gründen nicht tun. Herzliche Grüße Fabian Maysenhölder
  • Joseph Canaris 5. Juni 2021 um 17:08 zu #32 Die Lorenzianer – Gemeinschaft in Christo Jesu e.V.Sehr geehrter Herr Maysenhölder, ich habe heute Ihren Podcast über mich gehört und möchte einiges richtig stellen. Das Kind das aus dem alten Bahnhof in Pockau gefallen ist gehörte zur Lorenzianer Familie, welche diesen Bahnhof gekauft. Die Gross-Familie bewohnt den Bahnhof alleine. Diese Informationen habe ich vom Ortschronisten wie von Personen vor Ort, welche gegenüber wohnen und die ich persönlich kenne. Generell stellen Sie mich, meine Webseite und meine beiden Bücher in Ihrem Bericht als unseriös dar, obwohl Sie diese Bücher gar nicht kennen. Ich würde keine Quellen zu meinen beiden Büchern angeben, was überhaupt nicht stimmt. Die Bücher haben nur durch Aussteiger aus der Gemeinschaft ein Volumen von 800 Seiten erreicht und werden derzeit neu aufgelegt. Es sind zahlreiche Dokumente und Schreiben aus der Gemeinschaft selbst in den Büchern wie auf der Webseite abgebildet. Ihre Aussagen, was mich betrifft sind daher falsch und entbehren jeglicher Grundlage. Joseph Canaris
  • Fabian 1. Juni 2021 um 8:41 zu #32 Die Lorenzianer – Gemeinschaft in Christo Jesu e.V.Danke für die Präzisierung. Ich stimme dir in einem Punkt zu: Eine gefühlte moralische Überlegenheit ist unangebracht, und ich hoffe sehr, dass ich die nicht vermittle. Denn die fühle ich gar nicht. Ich erwarte auch von niemandem, dass er:sie jetzt alles gendert. Ich tue es, weil ich es für richtig halte und ich niemanden in/mit meiner Sprache ausschließen möchte. Punkt. Ich halte den Vergleich mit den Dialekten jedoch für nicht zielführend, weil er den Kern der Sache komplett verfehlt. Bei gegenderter Sprache geht es nicht um einen weiteren "Dialekt", sondern um Inklusivität. Sprache prägt - auch eine Gesellschaft. Wir verwenden auch (hoffentlich zum allergrößten Teil) keine klar rassistischen Wörter mehr. Mir ist es wichtig, dass, wenn ich rede, sich nicht nur Männer angesprochen fühlen. Und auch nicht nur Frauen. Es gibt zahlreiche Menschen da draußen, die sich als nicht-binär definieren. Und mir ist es wichtig, auch diese explizit anzusprechen. Für mich ist der Weg, den ich übe, die inklusive Sprache. Und auch wenn ich holperer und stolpere und bescheuerte Dinge wie "Mitglieder:innen" von mir gebe - so ist das eben, wenn man neues lernt. Liebe Grüße Fabian
  • Holger 31. Mai 2021 um 12:41 zu #32 Die Lorenzianer – Gemeinschaft in Christo Jesu e.V.dass Gendern als solches nicht grundsätzlich positiv zu betrachten ist. Wenn sich etwa ein Friese mit einem Bayern unterhält ist es kritisch wenn der Friese friesisch nutzt und der Bayer bayrisch. Hier ist der gemeinsame Nenner der hochdeutsche Dialekt, der sich durch die Schriftsprache seit Erfindung von Buchdruck hierzulande weitgehend durchgesetzt hat. Kkein Problem wenn sich der Bayer mit einem anderen auf bayrisch unterhält. exakt gilt dies für den genderisch-Dialekt. ja: Sprache ändert sich - vor allem durch Jugendsprache. die wird genutzt um sich "von den Alten" abzugrenzen. aber weitgehend untereinander. Es wird nicht erwartet, dass "die Alten" dann auch die Jugendsprache nutzen. noch krasser ist es wenn von anderen Menschen nun erwartet wird auch den Sprachdialekt zu ändern und dies aggressiv durch die übermittelte gefühlte moralische Überlegenheit zur Schau gestellt wird. Und exakt das ist der Unterschied zwischen Jugendsprache die dann in der künftigen Generation teilweise als allgemeinder Sprachbestandteil in die Dialekte übernommen wird und dem Gender-Dialekt. Diese Betonung auf die gefühlte moralische Überlegenheit erzeugt im Gegenteil ja die derzeit aufkommende Ablehnung.
  • Fabian 30. Mai 2021 um 20:53 zu #32 Die Lorenzianer – Gemeinschaft in Christo Jesu e.V.Gut... Und was willst du damit jetzt genau sagen? 🙂
  • Holger 30. Mai 2021 um 17:08 zu #32 Die Lorenzianer – Gemeinschaft in Christo Jesu e.V.uiuiui. das Thema "gendern" oder gendern als solches ist ein sehr spaltendes Thema. Grundsätzlich darf jeder den Dialekt nutzen wie es beliebt. Ob nun friesisch sächsisch bayrisch hochdeutsch (seit Luther oder Erfindung des Buchdrucks der Dialekt der Schriftsprache) oder gar genderisch ist egal. Aber es sollte jeder der Dialekt nutz bedenken, dass dies für den Zuhörer meist lustig klingt wenn es nicht der gewohnte Muttersprachdialekt ist. das Problem kommt dann wenn es so lustig klingt, dass man sich nicht mehr auf den Inhalt konzentrieren kann. Kommunikation soll ja dazu dienen Information vom Sprecher auf den Hörer (auch vom Schreiber zum Leser, aber bei Schriftsprache ist das Problem mit dialekt bisher Nebensache gewesen) zu vermitteln. Ob sich nun der Sprecher dem Hörer anpassen muss, oder der Hörer dem Sprecher ist zweitrangig. Sinnvoll ist es eine einheitliche Sprache zu nutzen. Ich selbst nutze im Alltag immer meinen Muttersprachdialekt. Also weder Hochdeutsch noch genderisch. Einfach weil jeder Zuhörer das angenehm empfindet. Aber ich bin nicht so arrogant anderen vorschreiben zu wollen nun einen anderen Dialekt zu verwenden.
  • Fabian 28. Mai 2021 um 21:15 zu #32 Die Lorenzianer – Gemeinschaft in Christo Jesu e.V.Danke für das tolle Feedback - das motiviert mich sehr, genau so weiterzumachen!
  • Fabian 28. Mai 2021 um 21:15 zu #32 Die Lorenzianer – Gemeinschaft in Christo Jesu e.V.Hehe, das stimmt. Und ich muss sagen: Ich bin deutlich lieber "nur der Guru", als dass ich Papst wäre... Danke dir!
  • Sato 28. Mai 2021 um 21:12 zu #32 Die Lorenzianer – Gemeinschaft in Christo Jesu e.V.Hallo... ich höre seit der ersten Folge hier sehr interessiert mit. Habe dich vielmals weiterempfohlen! Ich möchte mich für das anhaltend hohe Niveau der Folgen bedanken. Da es vermutlich nur wenige explizit sagen: Danke für die inklusive Sprache, um die du dich bemühst!
  • Steffi 26. Mai 2021 um 14:36 zu #32 Die Lorenzianer – Gemeinschaft in Christo Jesu e.V.Du lieferst regelmässig ein hohes, seriöses Niveau, da darf das mal passieren. Bist ja nicht der Papst, nur der Guru 😉
  • Fabian 26. Mai 2021 um 12:57 zu #32 Die Lorenzianer – Gemeinschaft in Christo Jesu e.V.Liebe Steffi, danke für die Rückmeldung - und: Ohje, ohje. Da bemüht man sich so drum, irgendwie an alles zu denken und alles richtig zu machen, und dann passiert so ein blödes Ding. 😀 Da hat mein Hirn irgendwie ausgesetzt (nicht, dass das sonst nie passiert....:-D)) Liebe Grüße Fabian
  • Steffi 26. Mai 2021 um 11:40 zu #32 Die Lorenzianer – Gemeinschaft in Christo Jesu e.V.Lieber Fabian, Wie immer hab ich sehr gern zugehört und auch wie immer (nicht nur bei dir) war ich bemüht, das nervige Gendern der Sprache zu ignorieren bzw. Mich einfach damit abzufinden. Aber mir brennt diese Frage nun doch in den Fingerspitzen: Warum um alles in der Welt genderst du DAS Mitglied? Ansonsten: Danke und grosses Lob für deine hervorragende Arbeit! LG Steffi
  • Tyron Fahrion 25. Mai 2021 um 7:16 zu #25 Kenneth Copeland und die Wort-des-Glaubens-BewegungExzellente Arbeit (bis auf ein paar "Schönheitsfehler" 😉) !! 👌🏼👍🏼 War jahrelang Mitglied in einer WdG-Gemeinde und selber WdG-Prediger... Danke für dein Wirken! LG Ty/NRW
  • Fabian 15. Mai 2021 um 19:32 zu #31 Die Åkerblom-BewegungVielen Dank für den Hinweis!
  • Ähämann 15. Mai 2021 um 19:16 zu #31 Die Åkerblom-BewegungAls Ähämann einer Finnin - "Ei" im finnischen eird als E-i ausgesprochen, nicht wie im deutschen A-i. Eino also nicht "Aino" sondern "Ejno" Just my 2ct
  • Jörg 14. Mai 2021 um 17:13 zu WSW 15: Prinz-Philip-Bewegung, Scientology, “Love Has Won”, Olaf LatzelOh, wow, so emotional wie bei Latzel habe ich dich selten gehört.
  • Birgit 13. Mai 2021 um 19:25 zu WSW 15: Prinz-Philip-Bewegung, Scientology, “Love Has Won”, Olaf LatzelEs geht nicht darum solche Gruppen wie z.B. Scientology zu "verteufeln", oder besser gesagt die Mitglieder dort. Es geht aber wohl darum diese Lehren und Methoden zu kritisieren und damit auch Opfer (Geschädigte) zu schützen/zu unterstützen. Klar scheinen die Mitglieder auf Werbetour freundlich, nett und hilfsbereit. Das tun auch andere, wie z.B. in ach so harmlosen Esogruppen u.ä..Das ist deren "Sekten-Ich" und Show . Missbrauch sollte man schon sichtbar machen, in Form von Kritik und darüber reden. Und dieser muss nicht körperlich sein, um als schädigend bezeichnet werden zu können.
  • Kai 11. Mai 2021 um 16:06 zu #25 Kenneth Copeland und die Wort-des-Glaubens-BewegungVielen Dank für die ganze Arbeit, die Du dir antust. Secta ist unheimlich interessant und ich bindge grade alle Folgen durch. Meines Erachtens haben Copeland und Konsorten nur eine "Weltsicht" und das ist die des "heiliges Dollars". Ich kam aus dem Kopfschütteln nicht mehr raus, noch mehr als bei den zurückliegenden Folgen. Für mich hat diese "Glaubensgemeinde" nicht anderes im Kopf, als sich ein luxeriöses Leben auf Kosten der Gläubigen finanzieren zu lassen. Was für ein fürvhterlicher Ripp-Off. Das hat rein gar nichts mit religiösem Glauben zu tun, nichts mit einem Miteinander, das alles ist eine großangelegte Gelddruckmaschine zu Gunsten Copelands. Ganz wie es Phil Collins in "Jesus, he knows me" besingt. Ein riesieger Glaubens-Betrug und eine Augenwischerei. In meinen Augen glaubt niemand aus Copelands Umfeld wirklich an Gott; es verkauft sich nur gut.
  • ARTE-Video: Der neue Esoterikboom in Europa | gwup | die skeptiker 5. Mai 2021 um 21:52 zu #30 Anastasia-Bewegung[…] Anastasia-Bewegung, secta.fm am 12. April […]
  • Fabian 18. April 2021 um 15:05 zu #30 Anastasia-BewegungDanke dir - für das Lob und die Unterstützung von Secta!
  • Rudi 18. April 2021 um 13:50 zu #30 Anastasia-BewegungVielen Dank für deine Mühe! Sehr interessante wenn auch wieder erschreckende Folge.
  • Lothar Poerschke 18. April 2021 um 8:34 zu #9 Neuapostolische Kirche: Warten auf JesusHallo Fabian, was Du über die Anastasia-Bewegung schreibst, gilt aber ganz genauso die NAK. Letztere ist bis heute nach wie vor ein extrem autoritäres und zutiefst undemokratisches System. Für mich bleibt es schleierhaft, wie es solch zuletzt damit auch antichristliches System in die Mitte des Christentums geschafft hat ? ! Bei den sog. Ökumeneexperten der großen Kirchen scheint ein Prinzip der Beliebigkeit , der grenzenlosen Toleranz zu herrschen nach dem Motto : Soll doch jeder denken und tun, was er will. Hauptsache wir haben unsere Ruhe ! Dieser Zeitgeist wird übrigens in der aktuellen Ausgabe des Berliner Dialog kritisiert. Der Hauptbeitrag dort beschäftigt sich mit der NAK. Es widerspricht für mich jeglicher Logik, wenn eine Gemeinschaft als Gastmitglied der ACK anerkannt wird, welche in ihrer jüngeren Geschichte ungleich mehr Dreck am Stecken hat wie die Zeugen Jehovas. Letztere Gemeinschaft ist aufrecht durch zwei heidnische, autoritäre Systeme hindurchgegangen ( NS-Zeit, DDR ), während die NAK diese beiden Systeme nicht nur kriechend überlebt hat, sondern sogar jeweils noch gewachsen ist. Ist allerdings auch kein Wunder, denn das Denken in der NAK ist nicht nur den beiden politischen Systemen ähnlich, sondern bis zum heutigen Tag exakt deckungsgleich. Dazu solltest Du Dich bitte mal umfassender informieren. Ich schlage vor : Lies den Berliner Dialog. Darin wird Klartext geredet und nicht alles so weichgespült und glattgebügelt wie es beispielsweise die " Experten " von der EZW tun. Ich habe die Zeugen Jehovas erwähnt. Ohne Frage liegt auch bei denen viel im Argen. Aber jene müssen es doch als himmelsschreiende Ungerechtigkeit empfinden, daß eine Gemeinschaft, welche schlimmer als sie selbst, für ökumenefähig erklärt wurde. Die Aussage, daß die NAK schlimmer ist wie die ZJ, stammt nicht von mir, sondern von einem evangelischen Pfarrer aus Würzburg. Und er sagte das nicht im Jahr 1920, sondern im Jahr 2016. Solche antichristlichen oder auch antidemokratischen Systeme als Bereichung der Vielfalt zu sehen halte ich mehr als fragwürdig. Und was für Anastasia gilt, muß auch für den Züricher Apostelverein gelten. Mit besten Grüßen aus dem aufgeklärten Berlin ins schöne Ländle. Lothar Poerschke
  • Fabian 13. April 2021 um 13:42 zu #30 Anastasia-BewegungDanke für deine Rückmeldung und dein Lob! Was das Argument angeht: Meschenfeindlichkeit/Rassismus/Rechtsextremismus ist für mich keine "Meinung", sondern die muss klar angegangen werden, weil sie sich gegen die Grundfeste einer freien Gesellschaft richten. Wenn Meinungsfreiheit dazu missbraucht wird, anderen elementare Grundrechte abzusprechen, gehören solche Positionen für mich nicht mehr zu einer "demokratischen Vielfalt". Vielleicht könnte man das allgemein auf den Nenner bringen: Die Freiheit des Einzelnen hört da auf, wo sie die Freiheit anderer einschränkt. Solange sich Weltanschauungen und Ansichten in diesem Spektrum bewegen, gehören sie zur demokratischen Vielfalt. Rassismus und Antisemitismus gehören da aber nicht dazu, denn das sind zerstörerische Weltsichten, die anderen Menschen allein aufgrund deren Herkunft, Religion, Hautfarbe,... bestimmte Freiheiten absprechen (oder schlimmer.). Und ein weiteres: Ich bin auch kein "Fan" davon, solche Bewegungen zu verbieten. Es ist gut, dass die Verbotsgrenzen in Deutschland sehr hoch hängen. Für viel nachhaltiger und effektiver halte ich die Aufklärung und Bildung. Liebe Grüße Fabian
  • Jordan 13. April 2021 um 13:32 zu #30 Anastasia-BewegungSpannende Folge. Danke! Ich hoffe du wirst für diese Folge nicht von Anhängern angegriffen. Was ist mit dem Argument, dass solche Bewegungen auch zur demokratischen Vielfalt gehören?🤔 LG
  • Fabian 12. April 2021 um 22:55 zu #30 Anastasia-BewegungVielen Dank! Und ich arbeite gegen die Wartezeiten an:-)
  • Fichtendude 12. April 2021 um 20:48 zu #30 Anastasia-BewegungSehr interessante Folge, das Warten lohnt! 🙂
  • Fabian 9. April 2021 um 18:16 zu WSW14: Freikirchen und Corona, Olaf Latzel, Esoterik-FeedbackDanke für das tolle Lob!
  • Lothar Poerschke 19. März 2021 um 6:02 zu #9 Neuapostolische Kirche: Warten auf JesusHallo Allerseits, ich werfe hier heute mal die Frage auf, ob es nicht endlich an der Zeit ist, im aufgeklärten 21. Jhd. den Glauben an Gott ein für alle Mal zu den Akten zu legen ? Wenn ein zweijähriges Kind an den Weihnachtsmann glaubt, dann sieht man großzügig darüber weg. Wenn das aber ein Zwanzigjähriger immer noch tut, kommt jeder andere mit Sicherheit ins Grübeln. Als hineingeborenener Neuapostoliker mußte ich als Kind schon im Kindergarten darüber aufklären, daß es zwar den lieben Gott, aber keinen Weihnachtsmann gibt. Meine Familie war stolz auf mich und das Kindergartenpersonal entsetzt. So wurde in der Kindheit bei mir schon unbeabsichtigt der Grundstein zum unbedingten Willen zur Aufklärung gelegt. Deshalb also, was meint ihr : Ist es heute noch zeitgemäßig an ein höheres Wesen wie einen Gott zu glauben ? Religion war zu allen Zeiten der Lückenfüller für das , was die Wissenschaft nicht erklären konnte. Aber diese Lücken werden immer kleiner. Und damit verschwindet auch mehr und mehr die Daseinsberechtigung für Gott in der Einzahl bzw. in der Mehrzahl sowie für den Glauben aller Coleur. Herzliche Grüße und ein schönes Wochenende.
  • Lisa 28. Februar 2021 um 19:36 zu #11 Die Mormonen: Werden wie GottEin paar kleine Anmerkung einer Ex-Mormonin: es sind 3 Götter, die eine Gottheit bilden und Jesus, sowie der himmlische Vater werden beide als physische Personen mit einem Körper vergleichbar unserem nur in vollkommen gesehen, der Heilige Geist hat KEINEN Körper, deshalb kann er laut mormonischer Lehre in allen Menschen gleichzeitig sein. Und der Mormonengott lebt auf dem Planeten "Kolob". An Zuschüssen bezüglich Mission: die gibt es vor allem nur dann, wenn die Personen die Mission nicht selbst finanzieren können, ansonsten insb. solche Sachen wie z.B. der Flug in das Land in dem gedient wird, Mieten, Hilfsmittel zur Verfügung stellen wie z.B. ein Auto o.ä., Nahrung, Lohn o.ä. wird nicht von der Kirche übernommen. Insgesamt eine sehr gute Folge 🙂
  • Johannes Paesler 18. Februar 2021 um 18:27 zu WSW14: Freikirchen und Corona, Olaf Latzel, Esoterik-FeedbackDeine fundierten und sachlich ausgewogenen Darstellungen schätze ich sehr. Das habe ich bis jetzt in jedem Beitrag so empfunden, den ich mir angehört habe. Ich war längere Zeit in der evangelikalen Szene und kenne sie gut. Ich hatte Gründe, da rauszugehen. Trotzdem finde ich es richtig (und empfinde es in Deinen Darstellungen als sehr gut), dass bei aller Abgrenzung kein Evangelikalen-Bashing geschieht. Jede Kritik, die ich bisher hier gehört habe, war ausgewogen und angemessen und schloss auch Deine Abgrenzung von pauschalem Schlechtmachen ein. Vielen Dank für die profunde und engagierte Arbeit in Deinem Podcast!
  • Markus 18. Januar 2021 um 10:48 zu WSW14: Freikirchen und Corona, Olaf Latzel, Esoterik-FeedbackHallo Fabian! Vielen Dank für diesen Beitrag! Ergänzend möchte ich anmerken: Ich bin in der rk Kirche tätig und habe etwas Einblick in die Szene. Von daher kenne ich das Phänomen, dass auch in - einzelnen! - katholischen Gemeinden einzelne(!) Priester die Sache mit der Pandemie nach eigenem Gusto interpretieren. Es handelt sich eher um kantige Persönlichkeiten, für die es wichtig ist, sich gegenüber Kirchenleitung (Ordinariat, Vatikan) als eigenständiger Kopf zu positionieren. Das sind Leute, die gern mal polarisieren und Anweisungen "von oben" grundsätzlich kritisch anschauen, aber auch solche, die politisch mit der AfD sympathisieren und theologisch von der stockkonservativen Ecke kommen. Das sind Einzelfälle, die zumindest dienstrechliche Probleme bekommen haben. In die Presse haben es diese Fälle aber meines Wissens nicht geschafft, wohl weil noch nichts passiert ist. Also, insofern hast Du mit Deiner Einschätzung recht, dass ein Fokus zu unrecht auf die Freikirchen im allgemeinen in der öffentlichen Wahrnehmung gelegt wird. Zum Anderen hast Du natürlich recht, was Deine Position gegenüber Homöopathie und anderen esoterischen Verfahren anbelangt. Und ich finde es auch wichtig, gerade in Deinem Podcast hier eine sachliche und klare Darstellung immer wieder einzubringen, gerade weil in religiösen Kreisen die "Offenheit" (bzw. Ahnungslosigkeit) gegenüber Pseudomedizin sehr groß ist. Man muss sich nur mal in der Programmen der kirchlichen Bildungsträger umschauen. Ich hab selbst früher Homöopathie ausprobiert und hatte auch Scheinerfolge damit. Ich habe einige Zeit gebraucht, um hinter das Phänomen zu steigen. Mittlerweile ist die Aufklärung darüber ja auch einem breiteren Publikum bekannt. Die Website www.netzwerk-homöopathie.info klärt seit einiger Zeit sachlich, objektiv und offensichtlich auch erfolgreich auf. Das kann man nur auf allen Kanälen unterstützen. Herzliche Grüße aus Süddeutschland!
  • Esoterik in der Corona-Krise: Ganzheitliche Sinnsuche oder Gefahr für die Demokratie? | gwup | die skeptiker 16. Januar 2021 um 14:28 zu #29 Esoterik[…] Januar zum Thema „Sekten“, Fabian Maysenhölder, hat für seinen Podcast Secta.fm auch eine Folge über Esoterik […]
  • Nelson 16. Januar 2021 um 13:58 zu WSW14: Freikirchen und Corona, Olaf Latzel, Esoterik-FeedbackHallo Fabian. Wieder mal eine super interessante Folge. Ich möchte zu den Freikirchen und ihrem Verhältnis zu Corona ergänzen. Ich verallgemeinere mit Absicht. Ich habe Freunde, die in einer Freikirche sind. Sie glauben wortgetreu an die Bibel und natürlich auch an die Hölle. Dort kommen alle hin, die nicht so glauben wie sie selbst. Ich somit auch 😉 Alles was passiert, ist gottgewollt. Aus der Logik heraus ist das Coronavirus eine göttliche Strafe und befällt natürlich eher die Sünder. Wer fest und gut genug glaubt, hat somit Glück gehabt. Aus der Logik heraus lassen sich natürlich auch Gottesdienste und Zusammenkünfte ohne Schutzmaßnahmen erklären. Deshalb denke ich leider eher so, dass Religion allgemein leider keine gute Sache ist. Wenn man ernst und wörtlich genug glaubt, kommt man eigentlich immer in Schwierigkeiten mit Gleichheitsgrundsätzen und demokratischen Grundwerten. Anderseits sind mir Freikirchen fast sympathisch, da sie kein Cherrypicking betreiben. Bei den Großkirchen ist man immer darauf angewiesen wie ernst das einzelne Mitglied seinen Glauben und die schriftlichen Quellen nimmt auf welche sich die Religion stützt. Übrigens glauben die meisten Christen weltweit eher bibeltreu. Nur bei uns in Westeuropa ist das Christentum mehr oder weniger gut aufgeklärt. Übrigens war es cool, sich bei den Wildmics zu sehen. 😉 Beste Grüße
  • Simon 16. Januar 2021 um 9:53 zu WSW14: Freikirchen und Corona, Olaf Latzel, Esoterik-FeedbackVielen Dank für deinen differenzierten Beitrag zu den Freikirchen. Ich bin selbst Freikirchler und bin doch sehr irritiert über die generelle Berichterstattung in den Medien. "Die Freikirchler" gibt es eben wirklich nicht und es könnte gut sein, dass in der Vereinigung Evangelischer Freikirchen gerade mal die Hälfte aller freikirchlichen Gemeinden sind. Von meinem freikirchlichen Bund weiß ich, dass sich größte Mühe gegeben wird und - so weit ich weiß - es auch keinen größeren Ausbruch gab. Wenn dann der WDR seinen Artikel überschreibt mit "Wohl kein Zufall: Corona-Verstöße in Freikirchen-Gottesdiensten" empfinde ich das als Stigmatisierung.
  • Fabian 14. Januar 2021 um 9:49 zu #17 Gehirnwäsche ?!Ja, was du schreibst, stimmt sicher: Für Menschen, die in eine problematische Gruppe hineingeboren werden, ist da alles viel schwerer, und das müsste man nochmal differenzierter betrachten. Liebe Grüße Fabian
  • Fabian 14. Januar 2021 um 9:48 zu #17 Gehirnwäsche ?!Mal schauen ... müsste ich erst entsprechend aufbereiten. Leider fehlt mir dafür gerade die Zeit. Aber ich setzte es mal auf meine To-Do-Liste 🙂
  • Jamal Aldeen 13. Januar 2021 um 15:29 zu #17 Gehirnwäsche ?!Wäre cool, wenn man es auch als Text Script lesen kann.
  • Judith 10. Januar 2021 um 21:17 zu #29 EsoterikHallo Birgit, da du dich direkt auf einige meine Aussagen bezogen hast, wollte ich deinen Kommentar nicht einfach ignorieren. Dennoch möchte ich hier jetzt in diesem anonymen Rahmen und ohne konkrete Beispiele keine Diskussion weiterführen, obwohl es sicherlich sehr spannend wäre. Das ist mir unter diesen Umständen hier aber ein zu weites Feld. Viele Grüße, Judith
  • Birgit 10. Januar 2021 um 15:41 zu #29 EsoterikWer sagt dass diese "Gesetze" (der Polarität und Resonanzgesetz) die Wahrheit sind? Und ich denke, dass man Menschen, egal mit welchen dieser "Wahrheiten" in die Irre führen und auch unter Druck setzen kann. Was dann schon problematisch werden kann. Und was soll "wirksam" bedeuten? Ich denke, wenn ein einzelner solche Lehren als für ihn wirksam erlebt,dann ist es in Ordnung. Aber man kann das nicht auf andere Menschen so einfach übertragen. Wenn jemand hingeht und Methoden, in denen dieser Glaube (was anderes ist es doch nicht) anderen Menschen anpreist, diese bei ihnen anwendet oder sie ihnen unbedingt lehren möchte als den einzig wahren Weg, dann ist das sehr problematisch. Besonders, wenn es um Heilungsversprechen (bei körperlichen und auch psychischen Problemen) geht. Das betrifft dann auch die sogenannten Lebensberatungsangebote, und nicht nur medizinische Angebote. Lebensberater oder auch Coaches gebrauchen auch oft diesen Begriff: "spirituelle Persönlichkeitsentwicklung" und machen dahingehend Angebote. Ich denke, dass sie oft gar nicht hinterfragen welche Auswirkungen es auf Klienten hat, wenn sie von "Gesetzen" reden, welche eigentlich eher als Glaube bezeichnet werden könnten.
  • Fabian 10. Januar 2021 um 13:05 zu #29 EsoterikHallo Judith, in dem Bereich der spirituellen Persönlichkeitsentwicklung kenne ich mich zu wenig aus, um das spontan beurteilen zu können. Aber was du beschreibst klingt auf jeden Fall nach esoterischen Zügen. Mir ist wichtig, ich hoffe, das ist auch in der Folge deutlich geworden, nicht alles in einen Topf zu werfen. Wie du sagst: Eine klare Abgrenzung ist in vielen Dingen auch schwierig. Ich habe in meinem "Urteil" die für mich problematischsten Züge einer esoterischen Weltanschauung genannt. Es gibt Aspekte, die halte ich auch für weniger problematisch, solange damit nicht irgendwelche Heilungsversprechen o.ä. verbunden sind, die letztlich m.E. wieder gesundheitsgefährdend sein können. Mir ist/war in der Folge auch wichtig, durch die Darstellung der Grundzüge dazu beizutragen, dass sich jede*r selbst ein Urteil bilden kann. Liebe Grüße Fabian
  • Fabian 10. Januar 2021 um 13:02 zu #29 EsoterikLieber Rudi, es freut mich sehr, dass Secta so praktisch in der Lehre angewendet wird. Vielen Dank für dein Feedback - sowas ermuntert mich sehr! Religiöse Bildung würde ich auch als eines der Hauptanliegen von Secta bezeichnen. Und: Vielen Dank für die sehr großzügige Unterstützung, die mich erreicht hat!!! Liebe Grüße Fabian
  • Rudi 10. Januar 2021 um 12:37 zu #29 EsoterikLieber Fabian, vielen Dank für die tolle und informative Folge. Ich finde deine Darstellung und deine Themen immer sehr spannend. Als Religionspädagoge an der Uni und als Religionslehrer empfehle ich meinen Studierenden bzw. Schüler deinen Podcast, weil ich will, dass sie religiöse (oder in diesem Fall esoterische) Begründungen anhand der von dir gezeigten Praxisbeispielen bzw. allgemein von religiösen Gruppen kritisch hinterfragen und so ihr eigenes Denken und ihre eigenen Begründungen reflektieren. Insofern ist dein Podcast eine unglaublich gute Bereicherung. Nochmals: vielen Dank für deine Mühe! Schöne Grüße
  • Judith 8. Januar 2021 um 21:29 zu #29 EsoterikLieber Fabian, Ich folge deinem Podcast sehr gerne und war schon gespannt auf diese Folge. Nach deinem klaren Urteil frage ich mich nun, inwieweit du auch die Welt der spirituellen Persönlichkeitsentwicklung als esoterisch bezeichnen würdest. Hier haben Phänomene wie das Polaritätsgesetz und das Gesetz der Resonanz einen großen Stellenwert, allerdings meiner Sicht nach weniger Problematisch und durchaus wirksam. Würdest du diesen Ansatz auch als esoterisch bezeichnen? Sicherlich ist eine klare Abgrenzung schwierig. Liebe Grüße
  • Fabian 8. Januar 2021 um 9:29 zu #29 EsoterikDanke für die Ergänzung! Freut mich zu hören, dass ich mit meinem Physik-Schulwissen wohl doch nicht ganz falsch lag 😀 Liebe Grüße Fabian
  • Michael 7. Januar 2021 um 22:58 zu #29 EsoterikDanke, Fabian! Das war eine sehr gute Folge. Das Warten hat sich gelohnt! Zu Deiner Frage, ob die Dahlke Äußerungen bzgl. Energie-Erhaltung sich irgendwie mit der Physik in Einklang bringen lassen: natürlich nicht. (Ich bin zwar kein Physiker, sondern nur Mathematiker, das Urteil, dass das Quatsch ist, was er da erzählt, traue ich mir aber zu. – Woran ich allerdings denken musste: er lässt hier (aufgrund mangelnder physikalisch-mathematischer Bildung) aber sogar eine Schwurbel-Steilvorlage liegen. Eines der schönsten Resultate der modernen Physik ist der Noethersche Satz, der besagt, dass zu jeder Erhaltungsgröße in der Physik eine Symmetrie gehört. (https://de.wikipedia.org/wiki/Noether-Theorem?wprov=sfti1) Das heißt, wenn man diese Erkenntnis genauso verschwurbelt metaphernhaft verwenden würde, könnte man auch die Energieerhaltung auf das esoterische Symmetrie-Prinzip zurückführen… Mist, jetzt hab‘ ich‘s hier verraten! Dahin ist sie, meine Chance, steinreich zu werden…) Mir war Dahlke ehrlich gesagt vor Deiner Sendung nicht bekannt. Ich kann Deine Sprachlosigkeit ob seiner Corona-Äußerungen nachvollziehen. Wenn meine Beurteilung seiner Motive zutrifft, mache ich mir Sorgen um sein Karma…