• Fabian 18. April 2021 um 15:05 zu #30 Anastasia-BewegungDanke dir - für das Lob und die Unterstützung von Secta!
  • Rudi 18. April 2021 um 13:50 zu #30 Anastasia-BewegungVielen Dank für deine Mühe! Sehr interessante wenn auch wieder erschreckende Folge.
  • Lothar Poerschke 18. April 2021 um 8:34 zu #9 Neuapostolische Kirche: Warten auf JesusHallo Fabian, was Du über die Anastasia-Bewegung schreibst, gilt aber ganz genauso die NAK. Letztere ist bis heute nach wie vor ein extrem autoritäres und zutiefst undemokratisches System. Für mich bleibt es schleierhaft, wie es solch zuletzt damit auch antichristliches System in die Mitte des Christentums geschafft hat ? ! Bei den sog. Ökumeneexperten der großen Kirchen scheint ein Prinzip der Beliebigkeit , der grenzenlosen Toleranz zu herrschen nach dem Motto : Soll doch jeder denken und tun, was er will. Hauptsache wir haben unsere Ruhe ! Dieser Zeitgeist wird übrigens in der aktuellen Ausgabe des Berliner Dialog kritisiert. Der Hauptbeitrag dort beschäftigt sich mit der NAK. Es widerspricht für mich jeglicher Logik, wenn eine Gemeinschaft als Gastmitglied der ACK anerkannt wird, welche in ihrer jüngeren Geschichte ungleich mehr Dreck am Stecken hat wie die Zeugen Jehovas. Letztere Gemeinschaft ist aufrecht durch zwei heidnische, autoritäre Systeme hindurchgegangen ( NS-Zeit, DDR ), während die NAK diese beiden Systeme nicht nur kriechend überlebt hat, sondern sogar jeweils noch gewachsen ist. Ist allerdings auch kein Wunder, denn das Denken in der NAK ist nicht nur den beiden politischen Systemen ähnlich, sondern bis zum heutigen Tag exakt deckungsgleich. Dazu solltest Du Dich bitte mal umfassender informieren. Ich schlage vor : Lies den Berliner Dialog. Darin wird Klartext geredet und nicht alles so weichgespült und glattgebügelt wie es beispielsweise die " Experten " von der EZW tun. Ich habe die Zeugen Jehovas erwähnt. Ohne Frage liegt auch bei denen viel im Argen. Aber jene müssen es doch als himmelsschreiende Ungerechtigkeit empfinden, daß eine Gemeinschaft, welche schlimmer als sie selbst, für ökumenefähig erklärt wurde. Die Aussage, daß die NAK schlimmer ist wie die ZJ, stammt nicht von mir, sondern von einem evangelischen Pfarrer aus Würzburg. Und er sagte das nicht im Jahr 1920, sondern im Jahr 2016. Solche antichristlichen oder auch antidemokratischen Systeme als Bereichung der Vielfalt zu sehen halte ich mehr als fragwürdig. Und was für Anastasia gilt, muß auch für den Züricher Apostelverein gelten. Mit besten Grüßen aus dem aufgeklärten Berlin ins schöne Ländle. Lothar Poerschke
  • Fabian 13. April 2021 um 13:42 zu #30 Anastasia-BewegungDanke für deine Rückmeldung und dein Lob! Was das Argument angeht: Meschenfeindlichkeit/Rassismus/Rechtsextremismus ist für mich keine "Meinung", sondern die muss klar angegangen werden, weil sie sich gegen die Grundfeste einer freien Gesellschaft richten. Wenn Meinungsfreiheit dazu missbraucht wird, anderen elementare Grundrechte abzusprechen, gehören solche Positionen für mich nicht mehr zu einer "demokratischen Vielfalt". Vielleicht könnte man das allgemein auf den Nenner bringen: Die Freiheit des Einzelnen hört da auf, wo sie die Freiheit anderer einschränkt. Solange sich Weltanschauungen und Ansichten in diesem Spektrum bewegen, gehören sie zur demokratischen Vielfalt. Rassismus und Antisemitismus gehören da aber nicht dazu, denn das sind zerstörerische Weltsichten, die anderen Menschen allein aufgrund deren Herkunft, Religion, Hautfarbe,... bestimmte Freiheiten absprechen (oder schlimmer.). Und ein weiteres: Ich bin auch kein "Fan" davon, solche Bewegungen zu verbieten. Es ist gut, dass die Verbotsgrenzen in Deutschland sehr hoch hängen. Für viel nachhaltiger und effektiver halte ich die Aufklärung und Bildung. Liebe Grüße Fabian
  • Jordan 13. April 2021 um 13:32 zu #30 Anastasia-BewegungSpannende Folge. Danke! Ich hoffe du wirst für diese Folge nicht von Anhängern angegriffen. Was ist mit dem Argument, dass solche Bewegungen auch zur demokratischen Vielfalt gehören?🤔 LG
  • Fabian 12. April 2021 um 22:55 zu #30 Anastasia-BewegungVielen Dank! Und ich arbeite gegen die Wartezeiten an:-)
  • Fichtendude 12. April 2021 um 20:48 zu #30 Anastasia-BewegungSehr interessante Folge, das Warten lohnt! 🙂
  • Fabian 9. April 2021 um 18:16 zu WSW14: Freikirchen und Corona, Olaf Latzel, Esoterik-FeedbackDanke für das tolle Lob!
  • Lothar Poerschke 19. März 2021 um 6:02 zu #9 Neuapostolische Kirche: Warten auf JesusHallo Allerseits, ich werfe hier heute mal die Frage auf, ob es nicht endlich an der Zeit ist, im aufgeklärten 21. Jhd. den Glauben an Gott ein für alle Mal zu den Akten zu legen ? Wenn ein zweijähriges Kind an den Weihnachtsmann glaubt, dann sieht man großzügig darüber weg. Wenn das aber ein Zwanzigjähriger immer noch tut, kommt jeder andere mit Sicherheit ins Grübeln. Als hineingeborenener Neuapostoliker mußte ich als Kind schon im Kindergarten darüber aufklären, daß es zwar den lieben Gott, aber keinen Weihnachtsmann gibt. Meine Familie war stolz auf mich und das Kindergartenpersonal entsetzt. So wurde in der Kindheit bei mir schon unbeabsichtigt der Grundstein zum unbedingten Willen zur Aufklärung gelegt. Deshalb also, was meint ihr : Ist es heute noch zeitgemäßig an ein höheres Wesen wie einen Gott zu glauben ? Religion war zu allen Zeiten der Lückenfüller für das , was die Wissenschaft nicht erklären konnte. Aber diese Lücken werden immer kleiner. Und damit verschwindet auch mehr und mehr die Daseinsberechtigung für Gott in der Einzahl bzw. in der Mehrzahl sowie für den Glauben aller Coleur. Herzliche Grüße und ein schönes Wochenende.
  • Lisa 28. Februar 2021 um 19:36 zu #11 Die Mormonen: Werden wie GottEin paar kleine Anmerkung einer Ex-Mormonin: es sind 3 Götter, die eine Gottheit bilden und Jesus, sowie der himmlische Vater werden beide als physische Personen mit einem Körper vergleichbar unserem nur in vollkommen gesehen, der Heilige Geist hat KEINEN Körper, deshalb kann er laut mormonischer Lehre in allen Menschen gleichzeitig sein. Und der Mormonengott lebt auf dem Planeten "Kolob". An Zuschüssen bezüglich Mission: die gibt es vor allem nur dann, wenn die Personen die Mission nicht selbst finanzieren können, ansonsten insb. solche Sachen wie z.B. der Flug in das Land in dem gedient wird, Mieten, Hilfsmittel zur Verfügung stellen wie z.B. ein Auto o.ä., Nahrung, Lohn o.ä. wird nicht von der Kirche übernommen. Insgesamt eine sehr gute Folge 🙂
  • Johannes Paesler 18. Februar 2021 um 18:27 zu WSW14: Freikirchen und Corona, Olaf Latzel, Esoterik-FeedbackDeine fundierten und sachlich ausgewogenen Darstellungen schätze ich sehr. Das habe ich bis jetzt in jedem Beitrag so empfunden, den ich mir angehört habe. Ich war längere Zeit in der evangelikalen Szene und kenne sie gut. Ich hatte Gründe, da rauszugehen. Trotzdem finde ich es richtig (und empfinde es in Deinen Darstellungen als sehr gut), dass bei aller Abgrenzung kein Evangelikalen-Bashing geschieht. Jede Kritik, die ich bisher hier gehört habe, war ausgewogen und angemessen und schloss auch Deine Abgrenzung von pauschalem Schlechtmachen ein. Vielen Dank für die profunde und engagierte Arbeit in Deinem Podcast!
  • Markus 18. Januar 2021 um 10:48 zu WSW14: Freikirchen und Corona, Olaf Latzel, Esoterik-FeedbackHallo Fabian! Vielen Dank für diesen Beitrag! Ergänzend möchte ich anmerken: Ich bin in der rk Kirche tätig und habe etwas Einblick in die Szene. Von daher kenne ich das Phänomen, dass auch in - einzelnen! - katholischen Gemeinden einzelne(!) Priester die Sache mit der Pandemie nach eigenem Gusto interpretieren. Es handelt sich eher um kantige Persönlichkeiten, für die es wichtig ist, sich gegenüber Kirchenleitung (Ordinariat, Vatikan) als eigenständiger Kopf zu positionieren. Das sind Leute, die gern mal polarisieren und Anweisungen "von oben" grundsätzlich kritisch anschauen, aber auch solche, die politisch mit der AfD sympathisieren und theologisch von der stockkonservativen Ecke kommen. Das sind Einzelfälle, die zumindest dienstrechliche Probleme bekommen haben. In die Presse haben es diese Fälle aber meines Wissens nicht geschafft, wohl weil noch nichts passiert ist. Also, insofern hast Du mit Deiner Einschätzung recht, dass ein Fokus zu unrecht auf die Freikirchen im allgemeinen in der öffentlichen Wahrnehmung gelegt wird. Zum Anderen hast Du natürlich recht, was Deine Position gegenüber Homöopathie und anderen esoterischen Verfahren anbelangt. Und ich finde es auch wichtig, gerade in Deinem Podcast hier eine sachliche und klare Darstellung immer wieder einzubringen, gerade weil in religiösen Kreisen die "Offenheit" (bzw. Ahnungslosigkeit) gegenüber Pseudomedizin sehr groß ist. Man muss sich nur mal in der Programmen der kirchlichen Bildungsträger umschauen. Ich hab selbst früher Homöopathie ausprobiert und hatte auch Scheinerfolge damit. Ich habe einige Zeit gebraucht, um hinter das Phänomen zu steigen. Mittlerweile ist die Aufklärung darüber ja auch einem breiteren Publikum bekannt. Die Website www.netzwerk-homöopathie.info klärt seit einiger Zeit sachlich, objektiv und offensichtlich auch erfolgreich auf. Das kann man nur auf allen Kanälen unterstützen. Herzliche Grüße aus Süddeutschland!
  • Esoterik in der Corona-Krise: Ganzheitliche Sinnsuche oder Gefahr für die Demokratie? | gwup | die skeptiker 16. Januar 2021 um 14:28 zu #29 Esoterik[…] Januar zum Thema „Sekten“, Fabian Maysenhölder, hat für seinen Podcast Secta.fm auch eine Folge über Esoterik […]
  • Nelson 16. Januar 2021 um 13:58 zu WSW14: Freikirchen und Corona, Olaf Latzel, Esoterik-FeedbackHallo Fabian. Wieder mal eine super interessante Folge. Ich möchte zu den Freikirchen und ihrem Verhältnis zu Corona ergänzen. Ich verallgemeinere mit Absicht. Ich habe Freunde, die in einer Freikirche sind. Sie glauben wortgetreu an die Bibel und natürlich auch an die Hölle. Dort kommen alle hin, die nicht so glauben wie sie selbst. Ich somit auch 😉 Alles was passiert, ist gottgewollt. Aus der Logik heraus ist das Coronavirus eine göttliche Strafe und befällt natürlich eher die Sünder. Wer fest und gut genug glaubt, hat somit Glück gehabt. Aus der Logik heraus lassen sich natürlich auch Gottesdienste und Zusammenkünfte ohne Schutzmaßnahmen erklären. Deshalb denke ich leider eher so, dass Religion allgemein leider keine gute Sache ist. Wenn man ernst und wörtlich genug glaubt, kommt man eigentlich immer in Schwierigkeiten mit Gleichheitsgrundsätzen und demokratischen Grundwerten. Anderseits sind mir Freikirchen fast sympathisch, da sie kein Cherrypicking betreiben. Bei den Großkirchen ist man immer darauf angewiesen wie ernst das einzelne Mitglied seinen Glauben und die schriftlichen Quellen nimmt auf welche sich die Religion stützt. Übrigens glauben die meisten Christen weltweit eher bibeltreu. Nur bei uns in Westeuropa ist das Christentum mehr oder weniger gut aufgeklärt. Übrigens war es cool, sich bei den Wildmics zu sehen. 😉 Beste Grüße
  • Simon 16. Januar 2021 um 9:53 zu WSW14: Freikirchen und Corona, Olaf Latzel, Esoterik-FeedbackVielen Dank für deinen differenzierten Beitrag zu den Freikirchen. Ich bin selbst Freikirchler und bin doch sehr irritiert über die generelle Berichterstattung in den Medien. "Die Freikirchler" gibt es eben wirklich nicht und es könnte gut sein, dass in der Vereinigung Evangelischer Freikirchen gerade mal die Hälfte aller freikirchlichen Gemeinden sind. Von meinem freikirchlichen Bund weiß ich, dass sich größte Mühe gegeben wird und - so weit ich weiß - es auch keinen größeren Ausbruch gab. Wenn dann der WDR seinen Artikel überschreibt mit "Wohl kein Zufall: Corona-Verstöße in Freikirchen-Gottesdiensten" empfinde ich das als Stigmatisierung.
  • Fabian 14. Januar 2021 um 9:49 zu #17 Gehirnwäsche ?!Ja, was du schreibst, stimmt sicher: Für Menschen, die in eine problematische Gruppe hineingeboren werden, ist da alles viel schwerer, und das müsste man nochmal differenzierter betrachten. Liebe Grüße Fabian
  • Fabian 14. Januar 2021 um 9:48 zu #17 Gehirnwäsche ?!Mal schauen ... müsste ich erst entsprechend aufbereiten. Leider fehlt mir dafür gerade die Zeit. Aber ich setzte es mal auf meine To-Do-Liste 🙂
  • Jamal Aldeen 13. Januar 2021 um 15:29 zu #17 Gehirnwäsche ?!Wäre cool, wenn man es auch als Text Script lesen kann.
  • Judith 10. Januar 2021 um 21:17 zu #29 EsoterikHallo Birgit, da du dich direkt auf einige meine Aussagen bezogen hast, wollte ich deinen Kommentar nicht einfach ignorieren. Dennoch möchte ich hier jetzt in diesem anonymen Rahmen und ohne konkrete Beispiele keine Diskussion weiterführen, obwohl es sicherlich sehr spannend wäre. Das ist mir unter diesen Umständen hier aber ein zu weites Feld. Viele Grüße, Judith
  • Birgit 10. Januar 2021 um 15:41 zu #29 EsoterikWer sagt dass diese "Gesetze" (der Polarität und Resonanzgesetz) die Wahrheit sind? Und ich denke, dass man Menschen, egal mit welchen dieser "Wahrheiten" in die Irre führen und auch unter Druck setzen kann. Was dann schon problematisch werden kann. Und was soll "wirksam" bedeuten? Ich denke, wenn ein einzelner solche Lehren als für ihn wirksam erlebt,dann ist es in Ordnung. Aber man kann das nicht auf andere Menschen so einfach übertragen. Wenn jemand hingeht und Methoden, in denen dieser Glaube (was anderes ist es doch nicht) anderen Menschen anpreist, diese bei ihnen anwendet oder sie ihnen unbedingt lehren möchte als den einzig wahren Weg, dann ist das sehr problematisch. Besonders, wenn es um Heilungsversprechen (bei körperlichen und auch psychischen Problemen) geht. Das betrifft dann auch die sogenannten Lebensberatungsangebote, und nicht nur medizinische Angebote. Lebensberater oder auch Coaches gebrauchen auch oft diesen Begriff: "spirituelle Persönlichkeitsentwicklung" und machen dahingehend Angebote. Ich denke, dass sie oft gar nicht hinterfragen welche Auswirkungen es auf Klienten hat, wenn sie von "Gesetzen" reden, welche eigentlich eher als Glaube bezeichnet werden könnten.
  • Fabian 10. Januar 2021 um 13:05 zu #29 EsoterikHallo Judith, in dem Bereich der spirituellen Persönlichkeitsentwicklung kenne ich mich zu wenig aus, um das spontan beurteilen zu können. Aber was du beschreibst klingt auf jeden Fall nach esoterischen Zügen. Mir ist wichtig, ich hoffe, das ist auch in der Folge deutlich geworden, nicht alles in einen Topf zu werfen. Wie du sagst: Eine klare Abgrenzung ist in vielen Dingen auch schwierig. Ich habe in meinem "Urteil" die für mich problematischsten Züge einer esoterischen Weltanschauung genannt. Es gibt Aspekte, die halte ich auch für weniger problematisch, solange damit nicht irgendwelche Heilungsversprechen o.ä. verbunden sind, die letztlich m.E. wieder gesundheitsgefährdend sein können. Mir ist/war in der Folge auch wichtig, durch die Darstellung der Grundzüge dazu beizutragen, dass sich jede*r selbst ein Urteil bilden kann. Liebe Grüße Fabian
  • Fabian 10. Januar 2021 um 13:02 zu #29 EsoterikLieber Rudi, es freut mich sehr, dass Secta so praktisch in der Lehre angewendet wird. Vielen Dank für dein Feedback - sowas ermuntert mich sehr! Religiöse Bildung würde ich auch als eines der Hauptanliegen von Secta bezeichnen. Und: Vielen Dank für die sehr großzügige Unterstützung, die mich erreicht hat!!! Liebe Grüße Fabian
  • Rudi 10. Januar 2021 um 12:37 zu #29 EsoterikLieber Fabian, vielen Dank für die tolle und informative Folge. Ich finde deine Darstellung und deine Themen immer sehr spannend. Als Religionspädagoge an der Uni und als Religionslehrer empfehle ich meinen Studierenden bzw. Schüler deinen Podcast, weil ich will, dass sie religiöse (oder in diesem Fall esoterische) Begründungen anhand der von dir gezeigten Praxisbeispielen bzw. allgemein von religiösen Gruppen kritisch hinterfragen und so ihr eigenes Denken und ihre eigenen Begründungen reflektieren. Insofern ist dein Podcast eine unglaublich gute Bereicherung. Nochmals: vielen Dank für deine Mühe! Schöne Grüße
  • Judith 8. Januar 2021 um 21:29 zu #29 EsoterikLieber Fabian, Ich folge deinem Podcast sehr gerne und war schon gespannt auf diese Folge. Nach deinem klaren Urteil frage ich mich nun, inwieweit du auch die Welt der spirituellen Persönlichkeitsentwicklung als esoterisch bezeichnen würdest. Hier haben Phänomene wie das Polaritätsgesetz und das Gesetz der Resonanz einen großen Stellenwert, allerdings meiner Sicht nach weniger Problematisch und durchaus wirksam. Würdest du diesen Ansatz auch als esoterisch bezeichnen? Sicherlich ist eine klare Abgrenzung schwierig. Liebe Grüße
  • Fabian 8. Januar 2021 um 9:29 zu #29 EsoterikDanke für die Ergänzung! Freut mich zu hören, dass ich mit meinem Physik-Schulwissen wohl doch nicht ganz falsch lag 😀 Liebe Grüße Fabian
  • Michael 7. Januar 2021 um 22:58 zu #29 EsoterikDanke, Fabian! Das war eine sehr gute Folge. Das Warten hat sich gelohnt! Zu Deiner Frage, ob die Dahlke Äußerungen bzgl. Energie-Erhaltung sich irgendwie mit der Physik in Einklang bringen lassen: natürlich nicht. (Ich bin zwar kein Physiker, sondern nur Mathematiker, das Urteil, dass das Quatsch ist, was er da erzählt, traue ich mir aber zu. – Woran ich allerdings denken musste: er lässt hier (aufgrund mangelnder physikalisch-mathematischer Bildung) aber sogar eine Schwurbel-Steilvorlage liegen. Eines der schönsten Resultate der modernen Physik ist der Noethersche Satz, der besagt, dass zu jeder Erhaltungsgröße in der Physik eine Symmetrie gehört. (https://de.wikipedia.org/wiki/Noether-Theorem?wprov=sfti1) Das heißt, wenn man diese Erkenntnis genauso verschwurbelt metaphernhaft verwenden würde, könnte man auch die Energieerhaltung auf das esoterische Symmetrie-Prinzip zurückführen… Mist, jetzt hab‘ ich‘s hier verraten! Dahin ist sie, meine Chance, steinreich zu werden…) Mir war Dahlke ehrlich gesagt vor Deiner Sendung nicht bekannt. Ich kann Deine Sprachlosigkeit ob seiner Corona-Äußerungen nachvollziehen. Wenn meine Beurteilung seiner Motive zutrifft, mache ich mir Sorgen um sein Karma…
  • Fabian 6. Januar 2021 um 9:27 zu #29 EsoterikVielen Dank für die Ergänzung. Zur Anthroposophie plane ich absehbarer Zeit auch noch eine Folge. Liebe Grüße! Fabian
  • Fabian 6. Januar 2021 um 9:26 zu #25 Kenneth Copeland und die Wort-des-Glaubens-BewegungHallo Barbara, danke für deinen Kommentar und das Lob! Das Zitat habe ich so aus dem Handbuch Weltanschauungen, Religiöse Gemeinschaften, Freikirchen (https://www.velkd.de/publikationen/publikationen-gesamtkatalog.php?publikation=380), S. 783. Dort wird in der Fußnote auf "Deutschmann, Christoph: Die Verheißung des absoluten Reichtums - zur religiösen Natur des Kapitalismus, Frankfurt am Main, 1999" verwiesen. Dieses Buch wiederum habe ich nicht gelesen und kann darüber nichts sagen 🙂 Liebe Grüße! Fabian
  • Barbara 5. Januar 2021 um 21:54 zu #25 Kenneth Copeland und die Wort-des-Glaubens-BewegungSuper Folge! Ich lebe seit zwanzig Jahren in den USA, und deine Erläuterungen zu den Word of Faith Bewegungen ergeben für mich auch in einem grösseren gesellschaftlichen Kontext Sinn. Während der letzten vier Jahre, und ganz speziell auch jetzt nach den Präsidentschaftswahlen, ist, wie mir scheint, in erschreckend weitreichenden Kreisen der Glaube an Wortmagie salonfähig geworden. Es hat meiner Meinung nach dem öffentlichen Diskurs in den USA sehr geschadet, dass Lügen, also Aussagen, die absichtlich faktisch falsch waren, im Bemühen um professionelle Objektivität von den unabhängigen Medien meist nicht als solche bezeichnet wurden. Indem man diese Lügen lediglich als "alternative facts" bezeichnet und sie damit als zwar falsch, aber als persönliche Meinungen dennoch legitime Aussagen hat stehen lassen, hat man ungewollt dem magischen Denken Raum gegeben: Mit der Macht meiner Worte mache ich das wahr, von dem ich will, dass es wahr ist, wenn ich nur laut genug etwas behaupte, wenn ich nur lange genug die Tatsachen mit meinen Lügen überschreie, dann werden sie dadurch real. Und so ist es möglich, dass Männer und Frauen in wichtigen Positionen sowohl der Politik als auch der Regierung allen Ernstes und entgegen aller Tatsachen behaupten können, das Coronavirus sei ein Hoax oder würde von ganz alleine (magisch) wieder verschwinden, oder Biden habe die Wahl nicht gewonnen. Besonders hat mir das Zitat gefallen, das Prosperity Gospel sei "die religiöse Dimension des Kapitalismus". Kannst du mir vielleicht sagen, von wem das ist, und wo ich das nachlesen kann? Herzliche Grüsse! Barbara
  • Cordula 5. Januar 2021 um 20:01 zu #29 EsoterikAufbauend auf die Informationen, die Fabian hier liefert, empfehle ich auch die Folgen von Hoaxilla zum Thema Anthroposophie: #232 „Kurze Kritik der Anthroposophie“ https://www.hoaxilla.com/hoaxilla-232-kurze-kritik-der-anthroposophie/ und #107 Waldorf-Schule https://www.hoaxilla.com/hoaxilla-107-waldorf-schule/. Ich glaube, es gibt auch noch eine zur Theosophie, aber soweit bin ich beim Nachhören der Folgen noch nicht gekommen. Drei weitere Wochen (+ X?) Lockdown sollten das aber ändern. 😉
  • Birgit 5. Januar 2021 um 17:29 zu #29 EsoterikIch kann diesen Weg ein wenig nachvollziehen. Bei mir war es erst das Aufwachsen im katholischen Glauben und dann hin zur Esoterik.Es gibt genügend esoterische Grüppchen oder irgendwelche allwissenden/erleuchteten Menschen,die zudem beides verbinden wollen und einem z.B. weis machen woll, dass z.B. Jesus ein "aufgestiegener Meister" sei (Sananda) u.a. Elemente aus christl. Hintergrund werden eingearbeitet. Ich fand,bzw. finde diese esoterische Sichtweise und das Menschenbild ehrlich gesagt noch schlimmer als das christliche. Dieses ewige: "Du bist für alles selbst verantwortlich. Es gibt keinen Zufall..." hat nun gar nichts mit Nächstenliebe zu tun. Der Begriff von Licht und Liebe wird schnell zum Standartspruch, wobei aber nichts ehrlich dahinter steckt. Vor allem dieses : bei anderen Menschen etwas deuten wollen und diesen damit irgendwie lenken zu wollen(oder zu therapieren) ist doch der reinste Krampf und nicht in Ordnung. Hauptsache dieser Mensch passt in dieses phantasievolle esoterische Weltbild/Menschenbild.
  • Fabian 5. Januar 2021 um 9:07 zu #29 EsoterikHallo - und danke für deinen Kommentar! In der Tat gibt es im Christentum auch Gruppen, die solche Tendenzen haben. Auch über die habe ich schon gesprochen, wenn auch über pfingstlich charismatische z.B. nur am Rande in der Kenneth-Copeland-Folge (da ist noch was ausführlicheres in Planung). Das ist genau der Grund, warum ich auch immer wieder sage: Es ist wichtig, sich mit diesen Dingen auseinanderzusetzen. Ich kenne auch Atheisten, die völlig resistent gegenüber anderen Weltdeutungen und Ansichten sind, weil sie so in ihrer eigenen Gruppe/Weltanschauung verbohrt sind. Mir kommt es deshalb immer darauf an, nicht zu verallgemeinern, denn das hilft finde ich nicht. Ich z.B. bewege mich in christlichen Kreisen, in denen es keinesfalls auf alles eine Antwort gibt - auch wenn ich das, was du aus pfingstlichen Kreisen beschreibst, kenne und die Problematiken da in manchen Gruppen tatsächlich ähnlich sind wie in der Esoterik (Schuldfrage z.b., Umgang mit Zweifeln, Machtmechanismen..). Kurz: Ich kann deine Position sehr gut verstehen, und auch deine daraus resultierende Ablehnung. Jede Weltanschauung - oder besser noch jede Gruppe an sich! - hat das Potenzial, wirklich schlechte und destruktive Dinge zu entwickeln. Deshalb ist eine Beschäftigung damit und Bildung darüber so wichtig. Liebe Grüße! Fabian
  • delta.neun 5. Januar 2021 um 9:00 zu #29 EsoterikHallo Fabian, ich war als Jugendlicher in Pfingstlich - Charismatischen Gruppen und habe mich dann viele Jahre später mit Esoterik befasst. Für mich ist Esoterik fast das gleiche wie Christentum. Es gibt auf jede Frage eine Antwort, diese hilft jedoch dem einzelnen nicht weiter. Schuld ist man immer nur selbst und wenn es Probleme gibt dann ist man noch nicht reif genug. Die Mechanismen der Kontrolle sind ähnlich. Am Ende geht es hauptsächlich um Geld und Macht. Ich kann beide Ideologien nicht ausstehen, wobei meine Abneigung gegen die christliche Ideologie grösser ist, da die Christen mich ja um meine Jugend betrogen haben. Andererseits war es auch wichtig diese Erfahrungen gemacht zu haben. Im Nachhinein würde ich nicht diese Weltsicht haben, die ich jetzt habe.
  • Nelson 4. Januar 2021 um 18:54 zu #29 EsoterikDie Folge war wirklich toll und hat einen sehr guten Überblick gebracht, um sich einen ersten Eindruck zu verschaffen.
  • Fabian 2. Januar 2021 um 10:33 zu WSW13: Olaf Latzel, Shinchonji, Esoterik-“Sekte” in NRWHallo Sascha, vielen Dank für deinen Kommentar. Ich spreche das beim nächsten Stammtisch mal an, aber ich tendiere stark dazu, das nicht zu machen. Nicht, weil es zu aufwändig wäre. Mein Hintergedanke ist eher, dass ich es nicht schlecht finde, in dem Format ein wenig "geschützt" sprechen zu können. Geschützt in dem Sinne, dass es eben nicht für alle jederzeit und immer nachhörbar ist. Ich möchte eigentlich, dass sich jede*r äußern kann, und manchen ist es unangenehm, wenn sie wissen, dass es potenziell Tausende hören könnten. Von daher ist für mich eigentlich gerade ein kleines Format attraktiver, mit Mehrgewinn für die, die dabei sind. Da es den Stammtisch ja nun regelmäßiger geben soll, ist es ja auch nicht so wild, wenn man das verpasst. Was die technische Seite angeht: Man kann ja auch dazustoßen und einfach nur zuhören oder zuschauen, wie ein Livestream. Aber wie gesagt: Ich nehm' es mit in die Runde. Wenn ich komplett falsch liege mit meiner Ansicht, dann lass ich mich natürlich auch gerne korrigieren. Liebe Grüße! Fabian
  • Sascha D. 20. Dezember 2020 um 23:59 zu WSW13: Olaf Latzel, Shinchonji, Esoterik-“Sekte” in NRWSchöne Folge. Zum Thema Stammtisch: Ich fände es eigentlich schön, wenn man das, was dabei "rauskommt" auch irgendwie für diejenigen zugänglich macht, die aus technischen zeitlichen oder sonstigen Gtünden nicht dabei sein konnten. Mein Vorschag: Man könnte das Ganze aufzeichnen und den Mitschnitt dann hier im Nachhinein als folge veröffentlichen. Das machen andere Podcasts mit ähnlichen Formaten auch so. Dann kann man es wenigstens im Nachhinein "nachhören", wenn man schon nicht live dabei sein konnte. Oder ist dir das zu aufwendig?? Datenschutzrechtlich macht es ja keinen Unterschied, ob mN die Leute nun sieht oder hört, weil man live dabei ist, oder weil man es sich im Nachhinein anhört. Ist ja quasi wie eine Live-Sendung im TV/Radio, die am nächsten Tag oder irgendwann später wiederholt wird. Oder was mein ihr?? Wie dem auch sei. Macht weiter so und ich freue mich schon auf die nächste Folge. Gruß, Sascha
  • Fabian 20. Dezember 2020 um 19:16 zu WSW13: Olaf Latzel, Shinchonji, Esoterik-“Sekte” in NRWDanke für den Hinweis! Und dir auch schöne Feiertage! Liebe Grüße Fabian
  • Dennis 20. Dezember 2020 um 18:33 zu WSW13: Olaf Latzel, Shinchonji, Esoterik-“Sekte” in NRWMoin Fabian, zu Latzel gab es heute ein kleines Update: https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/gesellschaft/pastor-latzel-st-martini-gemeinde-predigtverbot-widerspruch-bremen-100.html Vielleicht ist das bald ja nicht mehr das Problem der Bremischen EK.. Vielen Dank für deine Arbeit mit dem Podcast, ich wünsche dir schöne Feiertage. LG Dennis
  • Fabian 8. Dezember 2020 um 8:45 zu #13 FLDS: Polygamie für die EwigkeitEs ist wohl tatsächlich so, dass viele junge Männer die FLDS auch verlassen und sich deren Zahl dadurch reduziert. Zu Beginn haben die Männer (die bleiben) oft auch nur eine Frau, das steigert sich über die Jahre. Es haben ja auch nicht alle Dutzende Frauen, sondern oft eher 3,4. Ich kann mir schon vorstellen, dass das funktioniert in Kombination mit den Männer, die die Gruppe (aus Frust) verlassen oder vielleicht auch bewusst von Ältesten rausgeschmissen werden (um die Quote beizubehalten).
  • Hendrik 8. Dezember 2020 um 6:49 zu #13 FLDS: Polygamie für die EwigkeitWie löst die FLDS eigentlich das "zu wenig Frauen" Problem? Die Vielehe sollte doch eine Menge frustrierte junger Männer hervorbringen, die leer ausgehen. Wie kann sich dieses System tragen?
  • ivan S. David 1. Dezember 2020 um 19:17 zu #28 Westboro Baptist ChurchMoin, wieder mal wirklich gut, dachte ich bei mir, aber es fehlt was. (nur als Gefühll, unkonkret was) Recherche: Weitgehend! Differrenzierg: echt ok. Beobachtungs gabe: Danke, mehr... u. interprtation daraus: ich find mich. und ab 1:12:020 Da hat es bei meinen Gedanken zu Deiner, bis da schon starken Arbeit, wo ich mein, Oben genantes wages Gefühl hatte. Da hast Du mir aus der Seele gesprochen. One World! Ich bemühe mich nach meinem Konfermation "Spruch" 1te Korinter 13/13 zu Leben. Gruß u. DANK, ivan ...
  • thomas knof 11. November 2020 um 14:00 zu WSW12: Silvia D., Vissarion, “Orden der Transformanten” in Goch, NXIVM, People of PraiseHallo Fabian, nachdem ich nun den größten Teil Deiner Folgen gehört habe, ist es für mich an der Zeit, Dir ein großes Lob auszusprechen. Dein Stil, religiösen Sondergmeinschaften mit Respekt , aber auch der gebotenen sachlichen Analyse zu begegnen, gefällt mir sehr. Ich kann mich an keine Folge erinnern, die mich langweilte. Ich habe auch imer wieder mal Anstöße erfahren, mich noch mal mit meiner freikirchlichen Vergangenheit auseinander zu setzen. Eine Anmerkung zur neuesten Folge habe ich. Wenn ich mich richtig erinnere, sagtest Du, das Zungenrede an sich nichts gefährliches darstellt. Ich stimme Dir zwar grundsätzlich zu. Ich habe allerdings durch ca. 20 Jahre Mitgliedschaft in 2 Freikirchen erlebt, das psychische Probleme auch mit dem "Begleitsound" von Zungengebet/rede bei "vorbelasteten" Menschen verstärkt werden können bis zu einem Punkt, wo professionelle Hilfe dringend erforderlich wird. Da wären wir bei meinem Hintergrund: Ich habe ca. 12 Jahre als aktives Mitglied in der Christlichen Gemeinde Köln ( einer charismatisch geprägten Gemeinde) verbracht, die auch überregionale Beachtung fand durch die Leitfigur Terry Jones ( Stichwort Koranverbrennungen). Ich verlies die Gemeinde wegen unhaltbarer Zustände in der Leiterschaft und der zunehmenden Radikalisierung der Verkündigung ,um mich einer gemässigteren Gemeinschaft anzuschliessen. Seit fast 10 Jahren gehöre ich keiner Freikirche mehr an. In der CGK habe ich bei der sogenannten "geistlichen Kriegsführung", bei der Gewalten über Regionen gebunden werden sollten und bei persönlichem Gebet erlebt, das ähnlich wie bei Paula White dämonische Kräfte und Mächte von lautstarker Zungenrede begleitet wurden. Das und die dazugehörige Theologie hat damals psychisch kranke Menschen stark verunsichert. Die Situationen, in der das Gebet stattfand, war grundsätzlich emotional stark aufgeladen. Die "belasteten" Menschen sahen sich dabei als von Dämonen gebunden an, die durch eindringliches Gebet ( im Vordergrund Zungengebet) befreit werden mussten. Die Auseinandersetzung mit der geistlichen Welt führte dazu, das viele dieser Menschen sich in Psychiatrien wiederfanden, in denen sie nun noch zusätzlich die Diagnose "ekklesiogene Neurose" gestellt bekamen. Mir fiel damals auf, das Freikirchen voll sind von Menschen, die psychisch besonders belastet sind. Kein Wunder, werden dort doch schnelle Lösungen für alle Arten von Problemen angeboten. Blieben diese Lösungen aus, kam es dann zum "Gemeindehopping", um letztendlich im besten Fall wenigstens ergänzend professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Sorry für den langen Exkurs. Aber leider werden besonders oft psychisch kranke Menschen von Heilsversprchungen auf dem falschen Fuss erwischt. Vielen Dank also noch mal für Deine tolle Arbeit. Und lass Dich nicht unter Zeitdruck setzen! Thomas
  • Christoph 18. Oktober 2020 um 12:34 zu WSW11: QAnon, Scientology, Genesis-II-Church, Shinchonji, Olaf LatzelHallo Fabian, vielen Dank für die Mühe die Du Dir mit den Podcasts machst. Es ist aktuell wichtiger denn je aufzuklären und die Gefahren solcher Gruppen öffentlich zu machen. Mach bitte mal etwas über das Lectorium Rosicrucianum (Goldene Schule des Rosenkreuzes). Die haben in Deutschland mehr Mitglieder als Scientology, sind aber bei Weitem nicht so offensiv in der Akquise neuer "Kunden". Die zerstörerische Wirkung auf die "Kunden" ist aber ebenfalls enorm. Liebe Grüße Christoph
  • Benjamin 3. Oktober 2020 um 18:22 zu #9 Neuapostolische Kirche: Warten auf JesusHallo Erich, ich weiß nicht, ob du das hier ließt, weil es ja doch schon lange her ist und ich nicht weiß, ob man Mitteilungen bei Antworten bekommt. Ich danke dir auf jeden Fall für den Einblick hinter die Kulissen. Ich bin seit gut 15 Jahren nicht mehr aktiv in der NAK, da ich kurz nach meiner Konfirmation kein wirklichen Anschluss in der Jugend gefunden hatte und leider auch meine zu modernen Bestrebungen in der Gemeindemusik buchstäblich zerquetscht wurden. Ich muss sagen, dass ich die Amtsbrüder in meiner Gemeinde meistens als nicht all zu autoritär wahrgenommen hatte, mit ein paar Ausnahmen. Vor allem der Gemeindevorsteher kommt mit immer noch (ich gehe alle paar Jahre Mal wieder in einen Gottesdienst, da meine Mutter immer noch aktiv in der Gemeinde tätig ist) wie ein sehr weltoffener, herzensguter Mensch vor. Allerdings hatte mir irgendwie auch eine Art richtiges Gemeinschaftsgefühl gefehlt. Häufig hab es doch "Clanstreitigkeiten" innerhalb der Gemeinde und Lästereien hinter den Rücken anderer. Allerdings waren mir die familiären Verstrickungen innerhalb der Apostel bisher nicht wirklich bekannt. Außerdem war ich doch häufig überrascht über die Berichte vieler Aussteiger. Ich war zwar auch nie wirklich glücklich in unserer Gemeinde, allerdings hatte ich nie so krasse Erlebnisse, wie sie zT geschildert werden.
  • Fabian 15. September 2020 um 12:49 zu #2 Heaven’s Gate – der tödliche Ufo-KultDanke - und viel Spaß beim Durchhören!
  • Gunnar 15. September 2020 um 12:32 zu #2 Heaven’s Gate – der tödliche Ufo-KultAuch ich bin über den Déjà-Vu-Podcast auf dich gestoßen und habe heute diese Episode gehört. Ich bin sehr beeindruckt von deiner wissenschaftlichen Herangehensweise und der Tiefe der Information. Freue mich schon sehr auf all die übrigen Folgen! Vielen Dank für deine Mühe!
  • Fabian 28. August 2020 um 14:43 zu #27 Organische Christus Generation (OCG)Lieber Michael, ich danke dir - für deine Offenheit und dafür, ehrlich deine Meinung gesagt zu haben. Das schätze ich sehr! Und es freut mich um so mehr, wenn dir dieser kurze Austausch hier geholfen hat, die Dinge klarer einzuordnen. Denn natürlich klingt das, was die Verschwörungsideologen erzählen, in deren "Bubble", plausibel - solange, bis man sich die Hintergründe anschaut und andere Quellen hinzuzieht. Das wird eben immer schwieriger, je mehr man da drinhängt, weil alle anderen Quellen außer den eigenen diskreditiert werden. In diesem Sinne: Alles Gute dir! Fabian
  • Michael Huber 28. August 2020 um 13:47 zu #27 Organische Christus Generation (OCG)Lieber Fabian, ich bin Dir SEHR dankbar für Deinen Kommentar und die Links. Das hat mir geholfen, klarer zu sehen. Ich habe inzwischen alle Kanäle gelöscht (bzw. bin ausgetreten), die mich mit derartigem Gedankengut versorgt haben. Ja, ich muss mich auch fragen, wie es kam oder was dazu geführt hat, dass ich mir das angehört und ich auch offen war dafür. Umso dankbarer bin ich dafür, über HossaTalk auf Deinen Podcast gestoßen zu sein. Mach weiter so! Good Job! Beste Grüße, Michael
  • Fabian 28. August 2020 um 11:35 zu #27 Organische Christus Generation (OCG)Lieber Michael, danke für deine erneute Reaktion. Ich habe das Video schonnmal gesehen. Das Video ist sehr typisch für Verschwörungserzählungen - Fakten werden hier mit frei erfundenen Mythen vermischt. Das fängt schon zu Beginn an: Stoppe mal das Video und sieh dir die Daten der Zeitungsartikel und der Webseite der John Hopkins Universität (Sekunde 0:09) an - allesamt von 2020. Sie werden benutzt, um das ganze schön in die Erzählung einzubetten. Was der Erzähler erzählt - und mit Artikeln belegt - ist alles aus 2020! Anschließend "wechselt" er aber ins Jahr 2019 - und der Eindruck entsteht, all das was er erzählt, sei vorherbestimmt gewesen. Das ist - finde ich - eine ziemlich dreiste Art, die Leute hinters Licht zu führen. Sorry, dass ich das so klar und deutlich sagen muss. Es ist auch absurd, dass die Macher des Videos, wie sie behaupten "unsichtbares" "sichtbar" machen. Schau mal auf die Original-Webseite des Event 201. Da findest du auch eine lange Liste an Medien, die über die Pandemie-Übung berichteten. Alles andere als geheim. Nur hat es damals niemanden interessiert, sowenig wie irgendwelche Katastrophenübungen (überregional) irgendjemanden interessieren. Weil es für die Leute einfach nicht unmittelbar relevant ist. Bevor ich hier aber nun einen ellenlangen Kommentar schreibe, bitte ich dich, das hier zu lesen: https://www.mobilegeeks.de/artikel/event-201-ueber-die-uebung-einer-pandemie-und-ueber-youtube-schwurbler/ . Ich bitte dich auch, dem Autor seinen stellenweise polemischen Ton zu verzeihen und wirklich auf das zu achten, was er an Fakten darlegt und wie er argumentiert. Ich könnte es nicht besser - und da du mich nach meiner Einschätzung gefragt hast: Ich teile die des Verfassers. Liebe Grüße Fabian