Diskussion

  • Fabian 25. Oktober 2021 um 8:59 zu #35 – Christlich Essenische KircheDanke für das Lob 🙂 PAX hat reagiert, und in der Tat recht freundlich. Ich sage dazu aber noch mal ein paar Sätze in der Bonusfolge mit dem kompletten Interview mit ihm....
  • Fabian 25. Oktober 2021 um 8:58 zu #35 – Christlich Essenische KircheDanke für den Hinweis. Ich habe vermutlich nicht präzise genug formuliert: Natürlich gibt es die Forschung daran schon länger. Ich meinte zugelassene Impfstoffe für den Menschen, was ja in dieser FakeNews angeblihc als das proklamiert wird, was einen den Status als Mensch verlieren lässt. Da waren die CoVid19-Impfstoffe die ersten.
  • Christoph 24. Oktober 2021 um 23:37 zu #35 – Christlich Essenische KircheIch glaube, mRNA haben 2013 schon existiert. https://www.nature.com/articles/nrd.2017.243
  • Markus 24. Oktober 2021 um 15:40 zu #35 – Christlich Essenische KircheVielen Dank für diese sehr spannende Folge! Ich hatte noch nie etwas von dieser Gruppe gehört, und es war höchst interessant, von Dir immer tiefer in das Netzwerk dieser zunächst harmlos erscheinenden "Kirche" eingeführt zu werden. Was zunächst an viele Wünsche und Emotionen religiös interessierter, aber vielleicht von den Großkirchen enttäuschter Menschen gut anknüpft, stellt sich beim genaueren Hinsehen als skurriles Konstrukt mit Monty-Python-haften Zügen heraus. Beim Stöbern auf der Website dieser Pseudo-Kirche musste ich über die Fotos schmunzeln mit dem bunten Sammelsurium liturgischer Gewänder von der katholischen Resterampe. Wo sie den Plunder nur herhaben? Liturgische Farben und Stile bunt gemischt, Mitren, Stäbe, was man alles so finden konnte, synkretistisch und eine bunte Mixtur wie die ganze "Kirche" selbst. Und dann der O-Ton seiner "Heiligkeit", des Herrn Strohm - das hat schon was kabarettistisches. Sich so bräsig hinzustellen, sich "Heiligkeit" zu nennen und herablassend "Also bitte...!" zu sagen, ohne den blassesten Schimmer einer Ahnung von Theologie, das ist echt amüsant. Nun, da wird seine "Heiligkeit" wohl nicht gerade angetan sein von Deinem Debunking und einen Bannstrahl auf Dich herniedergehen lassen. Obwohl, er heißt ja PAX, also wird er wohl friedlich bleiben ;-). Wie auch immer, Du hast das sehr gut gemacht. Danke!
  • Video: Spiegel-TV über die „Öko-Sekte“ Anastasia-Bewegung | gwup | die skeptiker 8. Oktober 2021 um 1:07 zu #30 Anastasia-Bewegung[…] Anastasia-Bewegung, secta.fm am 12. April […]
  • Fabian 4. Oktober 2021 um 20:28 zu #32 Die Lorenzianer – Gemeinschaft in Christo Jesu e.V.Danke - das höre ich sehr gerne!
  • Kat 3. Oktober 2021 um 19:30 zu #32 Die Lorenzianer – Gemeinschaft in Christo Jesu e.V.Ich möchte mich nur noch einmal dafür bedanken, dass du das Gendern konsequent durchziehst und dich nicht drausbringen lässt - bin selbst nonbinär und binge seit ein paar Wochen den Podcast, und… es tut einfach irgendwie gut, zu wissen, dass man einbezogen ist.
  • Ein Fan des Podcasts 28. September 2021 um 19:09 zu WSW17: Bhakti Marga, Scientology, Kenneth Copeland, Tod nach keiner AuferstehungHallo Fabian! Als ich letztes Jahr eine Sekte verließ, haben mir Podcasts wie deiner sehr viel geholfen, meine eigene Erfahrung besser zu verstehen und meine geistige Freiheit zurückzugewinnen. Deswegen habe ich mich richting gefreut, als ich sah, dass du einer der wenigen bist, die über die Sekte berichtet haben, die ich verlassen habe. Als ehemaliger Mitglied des Bhakti-Marga-Kults, möchte ich dir persönlich dafür danken, dass du anderen auf diese Organisation und den Missbrauch, der hinter der hübschen Fassade stattfindet, aufmerksam gemacht hast. Sie sind zwar sehr gut, Kritiker einzuschüchtern und zum Schweigen zu bringen. Meiner Meinung nach hast du (wie immer) bei dieser Folge eine sehr gute Arbeit geleistet, und die Informationen, zu denen du Zugang hattest, objektiv und einfühlsam präsentiert. Nochmal vielen, vielen Dank für alles was du hier tust. Deine Arbeit ist wichtiger als du denkst.
  • Kat 21. September 2021 um 19:59 zu #25 Kenneth Copeland und die Wort-des-Glaubens-BewegungWüsste ich es nicht besser, hätte ich gedacht, das himmlische Bankkonto stamme aus der Religion der Ferengi bei Star Trek… meine gelesen zu haben, dass die ursprünglich als überzogene Parodie von solchen hyperkapitalistischen Einstellungen gemeint waren, aber jetzt greift da eindeutig Poe‘s Law…
  • Martin 16. September 2021 um 22:31 zu #13 FLDS: Polygamie für die EwigkeitDanke, genau diese Frage treibt mich seit Jahren um. Wobei die Bemerkung, dass der Sohn 18 Witwen des verstorbenen Vaters geheiratet hat, auch zur Erklärung beiträgt.
  • Markus 16. September 2021 um 10:21 zu #34 – Katholische Integrierte GemeindeVielen Dank für diese interessante Folge! Es macht mich besonders betroffen, wenn ich heute allüberall in der katholischen Welt, auch rund um den Synodalen Weg, wieder davon höre, dass Experimente gemacht werden sollen, dass die Gemeinde der Zukunft ganz neue Wege gehen soll und ganz anders aussehen wird, viel kleiner, aber dafür entschiedener und wirksamer in die säkulare Welt hineinwirken wird. All die Schlagworte, mit denen heute wieder agiert wird, waren damals schon da, und noch dazu theologisch unterfüttert. Jetzt ist die KIG in der Erzdiözese MuF zwar aufgelöst, aber wie wird ihr Weg systemisch uns sozialpsychologisch aufgearbeitet? Wenn sich die Volkskirche schon auflöst, ist dann nicht die Tendenz hin zu kleinen Gruppierungen mit starken Bindekräften, die von charismatischen Führungspersönlichkeiten geleitet werden und ihren Mitgliedern viel abverlangen, nicht vorgezeichnet? Gibt es Alternativen oder Schutzmechanismen, die einzubauen wären?
  • Marius 14. September 2021 um 20:26 zu #34 – Katholische Integrierte GemeindeDas war mal wieder eine sehr spannende Folge, vielen Dank! Ich habe mich an vielen Stellen sehr an den „VPM“ den „Verein zur Förderung der Psychologischen Menschenkenntnis“ erinnert gefühlt. Interessanterweise wird meiner Beobachtung nach im öffentlichen Diskurs über Sekten, und im gewissen grad auch im akademischen Diskurs soweit ich das beurteilen kann, viel Wert auf die Unterscheidung von Sekten und anderen Gruppen gelegt, aber viel zu wenig Wert auf die Unterscheidung verschiedener Sektentypen untereinander und die Erklärung ihrer Unterschiede aus spezifischen historischen, materiellen, geistig-gesellschaftlichen Bedingungen. Dieser Typus einer Intellektuellensekte mit hohem theoretischen Begriffsanspruch und kontinuierlicher Entwicklung von fortschrittlichen Akademikergruppen hin zu charismatischer Führung und interner Unterwerfungsordnung beispielsweise scheint mir ein relativ spezifisches Phänomen der Nachkriegszeit im deutschsprachigen Raum zu sein.
  • Fabian 3. September 2021 um 13:03 zu WSW16: Scientology, Zwölf Stämme, NXIVM, Spray gegen GeimpfteJetzt bin ich alle Folgen durchgegangen. Sollte jetzt...hoffentlich.... überall passen...
  • Fabian 3. September 2021 um 12:35 zu WSW16: Scientology, Zwölf Stämme, NXIVM, Spray gegen GeimpfteHaha, true. So hab ich das noch nie gesehen.... 😀
  • Delta9 3. September 2021 um 11:33 zu WSW16: Scientology, Zwölf Stämme, NXIVM, Spray gegen GeimpfteHallo Fabian, in dem Podcast sagst du "Gott hat uns nicht nur die Bibel gegeben, sondern auch einen Verstand." Da war mein erster Gedanke "Der Typ ist ja ein großer Optimist...". 🙂
  • Christian Fabricius 3. September 2021 um 10:20 zu WSW17: Bhakti Marga, Scientology, Kenneth Copeland, Tod nach keiner AuferstehungSo gesehen und geschrieben bin ich zu 100% bei Dir.
  • Fabian 3. September 2021 um 9:10 zu WSW17: Bhakti Marga, Scientology, Kenneth Copeland, Tod nach keiner AuferstehungEben. Genau das ist mein Unverständnis: Warum Leute einem Typen, der so offensichtlich zur eigenen Bereicherung agiert, ihr Geld geben. Copeland kann das tun, steht ihm ja frei. Ich verstehe eben nur nicht, warum Leute ihm das abnehmen, dass das auch noch biblisch sei. Machtmissbrauch ist es für mich in dem Sinne, dass er Leuten, die eine Hoffnung haben, konkrete unrealistische Änderung verspricht ("Ihr werdet reich, wenn ihr mir Geld gebt."). "Macht" ist vielleicht das falsche Wort, aber eine Art von Missbrauch ist das m.E. schon.
  • Christian 3. September 2021 um 8:50 zu WSW17: Bhakti Marga, Scientology, Kenneth Copeland, Tod nach keiner AuferstehungAber letztendlich unterstützen die Spender Copeland doch auch nur mit den Mitgliedsbeiträgen und Spenden eine Organisation und deren Strukturen (dass diese aufgebläht und überzogen sein können – keine Frage) finanziert, die diejenigen, die dafür Geld geben, für eine gute Sache halten. Und von Missbrauch finde ich kann man meiner Meinung nach auch nur bedingt reden, KC spielt ja mit komplett offenen Karten und alle die Geld geben wissen ja wofür das verwendet wird. Liebe Grüße Christian
  • Fabian 3. September 2021 um 8:37 zu WSW17: Bhakti Marga, Scientology, Kenneth Copeland, Tod nach keiner AuferstehungMh, nunja, das sehe ich etwas anders. Unbestritten: Da gab es Zeiten und gibt es Fälle, in denen das so zutrifft, wie du es beschreibst. Aber im Grunde halte ich es für einen Unterschied, ob man sich persönlich bereichert und sein Luxusleben damit finanziert (und damit prahlt, sodass jeder weiß, wohin das Geld fließt - siehe Copeland). Oder ob man - wie Vereine, Parteien, Institutionen, Kirchengemeinden, Freikirchen, NGOs,... - mit den Mitgliedsbeiträgen und Spenden eine Organisation und deren Strukturen (dass diese aufgebläht und überzogen sein können - keine Frage) finanziert, die diejenigen, die dafür Geld geben, für eine gute Sache halten. Kurz: Mein Unverständis ist weniger gegenüber Copeland, da halte ich es ehrlich gesagt klar für Machtmissbrauch bzw. Geldgier. Vielmehr gegenüber den Leuten, die ihm seine Privatjets finanzieren. Liebe Grüße! Fabian
  • Chris 3. September 2021 um 8:12 zu WSW17: Bhakti Marga, Scientology, Kenneth Copeland, Tod nach keiner AuferstehungHallo Fabian, ich habe mich in WSW17 doch sehr über Dein Unverständnis gewundert, das K. Copeland die Religion/seine Auslegung der Religion dazu nutzt, sich persönlich zu bereichern. Letztendlich machen das doch fast alle, die die "Ware Glauben" verkaufen. So wie z.B. große Fussballvereine die "Ware Fan sein" verkaufen. Auch die Christlichen Glaubensgemeinschaften machen das, zwar nicht zur persönlichen jedoch meiner Meinung nach zur kirchlichen Bereicherung (in welcher Form auch immer). In den letzten drei Wochen hatte ich Urlaub und mir ist da wieder extrem aufgefallen, dass es in fast jedem, noch so kleinen Ort zumindest eine Kapelle, wenn nicht sogar eine Kirche steht. Der Bau und der Unterhalt hat und wird sicherlich auch nicht ohne gewisse Finanzmittel stattgefunden haben. Von daher ist das was KC macht aus meiner Sicht nur das Konzentrat aus jahrhundertlanger Geschichte. Und solange die Menschen bereit sind sich darauf einzulassen, soll doch jeder machen wie er mag, solange die/derjenige keine*n andere*n damit in seiner persönlichen Freiheit einschränkt. (Sektenähnliche Gemeinschaften ausdrücklich ausgenommen!) Ich höre den Podcast gerne und nach Möglichkeit auch regelmäßig. Danke für die Zeit und Arbeit die Du dafür investierst. Liebe Grüße aus dem Norden Chris
  • Fabian 2. September 2021 um 23:02 zu WSW16: Scientology, Zwölf Stämme, NXIVM, Spray gegen GeimpfteAh, ich sehe gerade... alles durcheinander. Auch bei älteren Folgen. Hmpf. Ich habe auch eine Vermutung, woran es liegt. Das wird mühsame Handarbeit.... aber ich setz mich am Wochenende dran.
  • Fabian 2. September 2021 um 22:57 zu WSW16: Scientology, Zwölf Stämme, NXIVM, Spray gegen GeimpfteDas ist wirklich merkwürdig. Danke für den Hinweis. Ich hab die beiden auch ausgetauscht, sollten nun wieder gehen. Ich verstehe nicht, was da los ist....
  • Delta9 2. September 2021 um 19:12 zu WSW16: Scientology, Zwölf Stämme, NXIVM, Spray gegen GeimpfteHallo Fabian. Jetzt gehts. Allerdings gehen WSW17 und die Sonnentempler nicht mehr. Sonnentempler habe ich schon gehört. Ich muss dazu sagen das ich die Sachen über den Browser höre und kein Smartphone habe.
  • Fabian 1. September 2021 um 17:26 zu WSW16: Scientology, Zwölf Stämme, NXIVM, Spray gegen Geimpftehttps://worthaus.org/worthausmedien/wer-sein-kind-liebt-der-zuechtigt-es-warum-christliche-eltern-heute-mit-gutem-gewissen-auf-gewalt-in-der-erziehung-verzichten-7-4-3/
  • Dan 31. August 2021 um 23:01 zu WSW16: Scientology, Zwölf Stämme, NXIVM, Spray gegen GeimpfteDie Züchtigung mit der Rute ist in der Bibel (!) vorgesehen!!! Wer seine Rute schont, der haßt seinen Sohn; wer ihn aber liebhat, der züchtigt ihn bei Zeiten. Über die Anlässe kann man ja spekulieren, aber Züchtigung als solches ist vollkommen biblisch
  • Fabian 31. August 2021 um 10:40 zu WSW16: Scientology, Zwölf Stämme, NXIVM, Spray gegen GeimpfteHey! Sorry für die verzögerte Antwort, ich war im Urlaub. Keine Ahnung, was da kaputt war, jetzt geht es aber (zumindest bei mir) wieder. Hab den Link nochmal neu reingestellt. Liebe Grüße! Fabian
  • Delta9 21. August 2021 um 20:06 zu WSW16: Scientology, Zwölf Stämme, NXIVM, Spray gegen GeimpfteHallo, ich kann die Folge nicht anhören. Die Webseite baut sich nicht vollständig auf. Ich vermute es ist etwas kaputt.
  • Katja 21. August 2021 um 8:23 zu WSW11: QAnon, Scientology, Genesis-II-Church, Shinchonji, Olaf LatzelGuten Tag, Fabian, inzwischen habe ich das von Dir angesprochene Video mit Olaf Latzels Predigt angeschaut. Und ich habe Familie im Ahrtal. Jetzt frage ich mich - wie Herr Latzel empfiehlt - Was würde Jesus tun? Konkret: Was würde Jesus tun, wenn er bei vollen Bezügen Pfarrer ohne die Verantwortung für eine Gemeinde wäre? Würde er bequem in seinem Pfarrhaus sitzen bleiben und sich freuen, daß er da trocken sitzt und auf nichts verzichten muß? Oder würde der seine Gummistiefel einpacken - wie das gleich mehrere Pfarrer und Pfarrerinnen getan haben, die mitten im Gemeindedienst stehen - hinfahren und mit anpacken? Würde er die Menschen in ihrer Not sich selbst überlassen oder würde er an ihrer Seite stehen? Sagt Olaf Latzel nicht selbst "Gerettet sein macht Rettersinn" und steht nicht in der Bibel "An ihren Fürchten sollt Ihr sie erkennen"? - Nun, wenn ich das zusammenzähle, dann kommt bei mir raus: er ist ein tönendes Erz und eine klingende Schelle; aber sonst nichts. In Deinem Podcast geht es oft um Menschen, die eine Gruppe um sich scharen, weil sie reden können. Und wenn dieser "Kern" verstummt, erledigt sich auch die Gruppe. Zugegeben, es ist schade, wenn die immer knapper werdenden Kirchengelder an einen Menschen gezahlt werden, der der Sache Jesu auf den ersten Blick nicht wirklich dienlich ist. Andererseits, was wissen wir schon. Gottes Geist weht, wo er will. Das heißt nicht, daß ich, wenn ich Synodale in Bremen wäre, nicht sofort dafür stimmen würde, Herrn Latzel sämtlich Bezüge abzuerkennen. Ich denke nur, Du Fabian kannst die Sache etwas gelassener sehen. Kritisch hinterfragen, Ja - Dich aufregen, Nein. Das ist der Mann nicht wert. Beste Grüße, Katja
  • Katja 19. August 2021 um 10:21 zu WSW11: QAnon, Scientology, Genesis-II-Church, Shinchonji, Olaf LatzelGuten Tag, Fabian, ich höre immer wieder gerne Deinen Secta-Podcast, weil er gut recherchiert ist. Und weil Du zwar manchmal Deine Meinung klar und deutlich äußerst, jedoch nie in der Weise "Ich bin im Besitz der Wahrheit und alle müssen meine Meinung teilen." In letzter Zeit haben ich den Eindruck, daß Du Dich ziemlich heftig an Olaf Latzel abarbeitest. Da habe ich mir gedacht - wie wäre es denn, wenn Du mal ein Interview mit ihm machst? 1 Frage: Was ist die höchste Autorität für Sie? Antwort 1 (hoffentlich): Gott 2. Frage: Wer hat uns klar und deutlich gesagt, was Gott von uns erwartet? Antwort 2 (hoffentlich): Jesus 3. Frage: Was erwartet Gott von uns? Antwort 3 (hoffentlich): Du sollst Deinen Nächsten lieben, wie Dich selbst und Gott über alle Dinge. Frage 4: Glauben Sie, daß Sie von Gott mit der Gabe gesegnet sind, seinen Willen besser und klarer zu formulieren, als Jesus das getan hat? Nein? Warum predigen Sie dann: "Du sollst Deinen Nächsten lieben, wenn er ist, wie Du selbst?" In ähnlicher Weise hast Du Dich schon öfter besorgt über christliche Familien geäußert, die ihre Kinder sozusagen im Namen Gottes prügeln und "züchtigen". Ich habe mich da auch schon mal mit einem Prediger drüber unterhalten. Der vertrat den Standpunkt, man müsse den Kindern eine klare Linie vorgeben. In vielen Fällen würden dazu Regeln und Sanktionen genügen, jedoch nicht in allen. Und dann müsse man Gott mehr gehorchen, als modernen Ideologinnen (nein, er meinte da nicht mich - er wollte gendergerecht sein.) Ich habe ihn dann gefragt, ob er Jesus für eine göttliche Autorität oder für einen modernen Ideologen halte? Selbstverständlich eine göttliche Autorität. Wie er es dann vereinbaren könnte, selbst die Rute gegen sein Kind zu heben und im Ohr zu haben, daß Jesus gesagt hat: "Wer das Schwert nimmt, wird durch das Schwert umkommen." und "Wenn Dich einer auf die eine Wange schlägt, so halte ihm auch die andere hin"? Damit hätte sich Jesus doch klar gegen jede Form von körperlicher Gewalt ausgesprochen. Und er brauche mir jetzt gar nicht mit dem Hebräerbrief zu kommen. Den habe schließlich nicht Jesus geschrieben. Das sei Menschenwerk. Also genau das, was er bei Leuten, die sagen, daß man seine Kinder nicht schlagen soll, verurteilt. Dann könne er sich nicht im gleichen Atemzug auf einen anderen Menschen berufen, nur weil der im gerade in den Kram paßt.
  • Josy 18. August 2021 um 21:10 zu #32 Die Lorenzianer – Gemeinschaft in Christo Jesu e.V.Lieber Fabian, lieber weißer Fürst, lieber Andy, ich habe die Kommentare mehrere Male durch gelesen und bekam den Eindruck @ weißer Fürst: Fabian empfindet vermutlich die Darstellung mit Quellen, die nicht auf den ersten Blick erkennbar sind, als ungünstig und weist daraufhin, dass die Glaubwürdigkeit darunter leiden könnte. Aus meiner Sicht wäre dies als eine Empfehlung zu verstehen, bei künftigen Veröffentlichungen da etwas nach zu bessern. @ Fabian: Die Betroffenen fühlen sich möglicherweise durch die etwas harsche Meinung eventuell unverstanden. Durch die in dieser Folge überdurchschnittlich lange und sehr emotionale Sichtweise zu Beginn (~ 10 min) könnten die Fakten nicht mehr ausreichend erkennbar sein. Vielleicht ist dies eine Bitte an der vorherigen, angenehm sachlichen Vortragsweise konsequenter fest zu halten. @ Andy: Im Kommentar schreibst Du: "Er ist ein Märchenonkel und Wichtigtuer. Karl B.E. kann eines gut - persönliche Hetze, denunzieren und Überwachung!" Es wirkt, als würdest Du persönliche Erfahrungen beschreiben? Ich gehe davon aus, dass war kein "Trollen"? LG Josy
  • Fabian 27. Juli 2021 um 10:17 zu #32 Die Lorenzianer – Gemeinschaft in Christo Jesu e.V.Danke für deinen Kommentar. Ich betone nochmals: Ich sage nicht (und habe nie gesagt), dass alles falsch sei, was Joseph Canaris schreibt. Ich sage: Er tut es journalistisch unsauber, soweit ich Einblick in seine Arbeit habe. Warum, habe ich nun oben bereits ausführlich dargelegt. Seine Bücher kann ich nicht beurteilen, aber seine Webseite ist aus oben genannten Gründen alles andere als "seriös".
  • Fabian 27. Juli 2021 um 10:14 zu #33 Die SonnentemplerDanke für das Kompliment. Freut mich sehr! Und schön, dass dein Ethik-Lehrer Secta weiterempfiehlt 😀 Liebe Grüße Fabian
  • Marcel 25. Juli 2021 um 22:22 zu #33 Die SonnentemplerHallo, ich wollte mich einfach mal für den, meiner Meinung nach, sehr interessant und aufklärenden Podcast bedanken. Ich habe dich vor ungefähr einem Monat durch meinen Ethik Lehrer entdeckt und verschlinge den Podcast seitdem regelrecht. Ich bin noch nicht ganz bei der aktuellen Folge (grade bei der zur OCG). Wollte mich aber einfach mal für diesen sehr gut recherchierten Podcast bedanken. Mfg Marcel
  • Weiser Fürst 17. Juli 2021 um 22:11 zu #32 Die Lorenzianer – Gemeinschaft in Christo Jesu e.V.Ich bin Aussteiger und habe K.B.E. bzw. Joseph Canaris über Details von den Lorenzianern berichtet. Beim Schreiben des Buches gab ich monatelang meine Unterstützung und habe mich mit J. Canaris ausgetauscht. Fast alle Kapitel der Bücher und die Webseite habe ich vor dem Druck bzw. Einstellung ins Internet gelesen und frei gegeben. Selbstverständlich will ich zum Schutz meiner Familie anonym bleiben. Ich kann nur sagen, dass beide Bücher das Innenleben und Wirken der Lorenzianer genau beschreiben. Mehrere Kapitel habe ich sogar selbst entworfen und angeschrieben. Dennoch sind beide Bücher absolut seriös geworden und sogar mit Dokumenten aus dem Zentralheiligtum Eliasburg in Pockau, welche teilweise in den Büchern abgebildet sind, unterlegt. Natürlich sind den Lorenzianern die Bücher ein Dorn im Auge. Die Wahrheit über die Lorenzianer ist bitter. So will man den Autor und die Aussteiger hinter dem Autor einfach nur schlecht reden.
  • Josy 16. Juli 2021 um 22:35 zu #32 Die Lorenzianer – Gemeinschaft in Christo Jesu e.V.Lieber Andy, danke für die wohltuenden Worte. Bitte bleibe in der Nettiquette. Niemand hat es nötig, außerhalb zu schreiben. Kennst Du diesen K.B.E.? Bist Du selbst Mitglied der Glaubensgemeinschaft? LG Josy
  • Sascha D. 13. Juli 2021 um 15:02 zu WSW11: QAnon, Scientology, Genesis-II-Church, Shinchonji, Olaf LatzelEs gibt neues von Qanon https://www.juedische-allgemeine.de/politik/qanon-agiert-auf-online-plattformen-jetzt-weniger-offensichtlich/?fbclid=IwAR3WugTj0tzO5rkvNDh_PV-vRolaIt2nBYeXhe2RFp7ecF91I6OwIm6IHaU
  • Sascha 13. Juli 2021 um 14:46 zu #19 The Vampire ClanHallo, ich bin mir nicht sicher ob das mit "Blut trinken" stimmen kann. Ich habe mal gelernt dass es ein natürlicher Reflex ist dass einem sofort Ekel überkommt wenn man mehr macht als an einer blutigen Wunde zu lecken. Es wäre also nicht möglich Blut zu trinken wie man einen Schluck Wasser trinkt. Wenn ich mich recht erinnere stammte diese Info von Alexander Wasckau, kann mich aber täuschen. Falls ich mich nicht täuschen wäre diese Überlieferung der Geschichte aber falsch ?!?
  • Walter Schmidli 22. Juni 2021 um 11:52 zu WSW 15: Prinz-Philip-Bewegung, Scientology, “Love Has Won”, Olaf LatzelIch habe einige von Latzels Predigten gelesen Paul Koch ist ja einer seiner Assistenten und ich habe im Bezug auch auf seine Predigten kritische Fragen gestellt und intereressante Antworten bekommen oder auch nicht. Markus Voss kann man in der gleichen Kategorie einordnen . Ich bin auch der Meinung das mit Angst vor dem jüngsten Gericht operiert wird und jede Abweichung von der Bibel als Sünde angesehen wird Sehr interessante Themen, habe übrigens alle Potcasts das Wort und das Fleische mir anghört , die Potcasts Unter Pfarrerstöchtern finde ich auch sehr gut.
  • Andy 11. Juni 2021 um 13:33 zu #32 Die Lorenzianer – Gemeinschaft in Christo Jesu e.V.Danke Fabian für Ihre Erklärungen bzgl. diesem "Canaris" alias Karl B. E.! Sehe ich auch genau so! Bitte ignorieren Sie diese Person. Er ist ein Märchenonkel und Wichtigtuer. Karl B. E. kann eines gut - persönliche Hetze, denunzieren und Überwachung! Eine arme Wurst. Er ist wohl zum Streiten in den Osten gekommen. LG Andy
  • Fabian 6. Juni 2021 um 9:45 zu #32 Die Lorenzianer – Gemeinschaft in Christo Jesu e.V.Lieber Herr Canaris, danke für ihren Kommentar. Erlauben Sie mir, dass ich darauf ausführlich reagiere. Zunächst: Mein Selbstverständnis und mein Anspruch ist, dass ich in meinen Beiträgen Aussagen tätige, die jede:r nachprüfen kann. Wo dies nicht der Fall ist (manchmal auch nicht sein kann, z.B. bei Erfahrungsberichten), kennzeichne ich diese Aussagen als solche und stelle klar, woher ich diese Informationen habe. Damit jede:r selbst entscheiden kann, wie er:sie diese Aussagen und Infos einordnet und ob sie ihm:ihr plausibel erscheinen. Den Abschnitt zu Ihnen habe ich bewusst in dem Rahmen abgehandelt, dass ich über meine Quellen und deren Einschätzung spreche. Sie schreiben: Das Kind das aus dem alten Bahnhof in Pockau gefallen ist gehörte zur Lorenzianer Familie, welche diesen Bahnhof gekauft. Die Gross-Familie bewohnt den Bahnhof alleine. Diese Informationen habe ich vom Ortschronisten wie von Personen vor Ort, welche gegenüber wohnen und die ich persönlich kenne. Bitte hören Sie die entsprechenden Stellen im Podcast nochmal an, in denen ich darüber spreche. Es geht mir nicht darum, dass Sie mir hier nachträglich Informationen dazu liefern, die diese Aussagen belegen. Es geht mir darum, dass diese Aussage auf Ihrer Webseite so dasteht, dass sie für niemanden nachprüfbar ist. Das ist m.E. keine saubere journalistische Arbeit. Es fehlen alle klassischen Nachrichtenfaktoren, die zur Einordnung einer Nachricht gehören. Ich sage (relativ am Ende meiner Ausführungen zu Ihnen) sogar: "Es kann sein, dass das mit dem Kind stimmt, es kann sein, dass es nicht stimmt - ich kann es nicht nachprüfen." Ich beziehe mit keiner Silbe zum Wahrheitsgehalt ihrer Aussage Stellung, behaupte nicht, dass es nicht stimmt - lediglich, dass ich es nicht weiterverbreite, weil ich die Information nicht einordnen kann. Ich kritisiere Sie mit klaren Worten, ja: Weil ich das für keine gute journalistische Art halte. Bitte hören Sie auch nochmal nach, wenn ich über Ihre Bücher rede. Ich hätte sie gerne gelesen, aber sie waren nicht verfügbar, auch antiquarisch nicht. Ich lege das sehr deutlich an mehreren Stellen offen - jede:r weiß also, dass ich die Bücher nicht gelesen habe (!). Ich täusche nichts vor. Deshalb sage ich auch nicht, wie sie schreiben: Ich würde keine Quellen zu meinen beiden Büchern angeben, was überhaupt nicht stimmt. Ich sage: Sie geben an vielen Stellen auf der Webseite keine Quellen an und sprechen polemisch über die Gemeinschaft. Ich betone anschließend nochmals (!), dass ich die Bücher nicht gelesen habe, aber von mehreren Personen, die sie gelesen haben, gehört habe, dass es sich dort ähnlich verhält. Ich mache sehr deutlich klar, dass das eine Einschätzung ist, die ich "aus zweiter Hand" habe. Und, ja: Ich halte diese Einschätzung für nachvollziehbar, weil ich Ihre Art und Weise, mit Informationen umzugehen, auf der Webseite sehe. So - genau so und nicht anders - sage ich es auch in der Podcastfolge. Ich sage auch nicht, dass sie keine Quellen angeben, sondern an vielen Stellen nicht. Das ist ein großer Unterschied. Womit wir zum letzten Punkt kommen: Die Informationen auf Ihrer Webseite. Gerne liefere ich Ihnen hier Gründe dafür, warum ich Ihre Webseite nach allen Regeln des seriösen Journalismus nicht als glaubwürdige Quelle annehmen kann. Ich bitte nochmals, klar zu unterscheiden: Es geht hierbei nicht darum, dass ich die einzelnen Aussagen inhaltlich bewerte (auch da gibt es Ausnahmen, gleich Punkt 1, wie Sie sehen werden), sondern um die Art, wie Sie die Informationen präsentieren. Fangen wir auf der Hauptseite an. Sie liefern dort vier Fakten um ein Bild herum, das ein Ufo zeigt, das gerade ein Kind mit seinem Dreirad "entrückt". 1. "Ein Raumschiff holt sie vor ihrem Tempel ab": Schon alleine das zeigt mir, wie ungenau Sie offenbar stellenweise mit Dingen arbeiten. Bitte zeigen Sie mir Belege für diese Aussage: Texte der Lorenzianer, in denen von einem Raumschiff/Ufo die Rede ist und nicht von einer Wolke (dem biblischen Bild von Entrückung, das wir in mehreren Endzeit-Gruppen finden). Ich habe es im Podcast bereits gesagt, ich halte es für höchst unseriös, von einem Raumschiff zu sprechen (auch "neuzeitlich", wie Sie schreiben), weil es völlig falsche Assoziationen weckt! Und weil es einfach nicht stimmt. Wenn Sie solche falschen Dinge im Spiegel/Fokus kolportieren - bitte nennen Sie mir einen Grund, warum ich davon ausgehen kann, dass Sie mit anderen Informationen besser umgehen. Noch dazu dieses Bild mit dem Ufo und dem Kind, das diese ganzen unzutreffenden Assoziationen unterstreicht. 2. "In der abgeschirmten und bewachten Sekte wurde die Pegida gegründet": Eine Aussage, die eine klare Tendenz hat, die Gruppe pauschal in ein bestimmtes Licht zu rücken, für die ich aber keinerlei Belege finde. Mag sein, dass das stimmt, mag sein, dass das nicht stimmt (gleiche Sache wie mit dem Unfall des Kindes). Ich nutze das nicht, weil ich keine Belege dafür habe. 3. "Lorenzianer benebeln die sächsische Bevölkerung": Klar pauschalisierende polemische Aussage, für die Sie auch keine Belege liefern. 4. "Nur die von Gott auserwählten Lorenzianer überleben den Weltuntergang": Das würde ich Ihnen an dieser Stelle noch als "Verkürzung" mit einem "kann man als Teaser machen" durchgehen lassen, ist in der Theologie der Lorenzianer selbst aber auch nicht ganz korrekt (siehe/höre Podcast). Geschenkt, da stimme ich Ihnen zu: Hat im Endeffekt keine Auswirkungen auf die Selbstsicht der Lorenzianer. Wenn ich dann ihren Text "Über Joseph Canaris" lese, dann stellen sich mir ehrlich gesagt an manchen Stellen die Haare zu Berge. Nicht, weil Sie dort unbelegte Dinge verbreiten - darum geht an dieser Stelle nicht. Es ist in Ordnung, eine klare Haltung zu haben (die habe ich auch, ich bin der Gruppe auch enorm kritisch gegenüber, wie Sie wissen, wenn Sie den Podcast zuende gehört haben). Aber die Formulierungen, die ich dort finde, sind tendenziös, verurteilend und meiner Ansicht nach in keiner Weise dazu geeignet, dass man sich als Leser:in ein Bild von der Gemeinschaft machen kann. Man bekommt Ihr Bild unweigerlich aufgedrängt. Um nur ein Beispiel zu wählen: "Mafia ist das italienische Wort für Familie und sie bilden hier tatsächlich eine Art rechts-nationale Mafia in Sachsen [...]" Ihr angeblicher Bezugspunkt "italienisches Wort für Familie" -> "Lorenzianer-Familie" ist hanebüchen. Ich bin kein Italienisch-Experte, aber schon schnelles Googeln (Nachtrag 12:48 Uhr: Und inzwischen Nachfragen bei Italienisch- und Mafia-Experten) ergibt, dass "Mafia" eine komplett andere Bedeutung hat und keineswegs "das italienische Wort für Familie" ist. Das ist keine Kleinigkeit! Denn auch das führt mir wieder sehr deutlich vor Augen, wie Sie (stellenweise) arbeiten und wie sie mit Fakten umgehen. Woher weiß ich, wie korrekt Sie andere Dinge wiedergeben, die ich nicht nachprüfen kann? Der Begriff "Mafia" dient also offenbar dazu, die Lorenzianer in ein klares Licht der Organisierten (mordenden, drogenhandelnden, ...) Kriminalität zu rücken. Mag sein, dass Sie das so sehen. Das in einem Nebensatz unbelegt auf einer Homepage fallen zu lassen, noch dazu in Verbindung mit falschen Fakten, halte ich für unseriös. An dieser Stelle will ich es mal bewenden lassen, auch wenn ich noch weitermachen könnte. Was ich auch (deutlich) im Podcast sage: Es geht mir nicht darum, Sie persönlich zu verunglimpfen. Sie können tun und lassen, was Sie wollen, wir leben in einem freien Land. Jeder kann sich Journalist nennen. Es geht und ging mir darum, zu verdeutlichen, warum ich ihre Webseite nicht als seriöse Quelle wahrnehme. Das habe ich hier nochmal ausführlich getan. Vielleicht können Sie den ein oder anderen Punkt nachvollziehen. Mir reicht es als Quelle nicht, "wenn jemand im Internet" etwas schreibt. (Oder auch in einem Buch, zumal selbstverlegt - bei renommierten Verlagen habe ich noch das Vertrauen in eine gewisse Kontrolle durch den Verlag, auch wenn ich dort ebenfalls Quellen und Belege brauche. Aber wie gesagt: Das kann/will ich an dieser Stelle ich bei Ihnen nicht beurteilen.) Noch ein letzter Punkt, der mir ganz wichtig ist: Meine Aussagen über Sie stehen im Kontext dessen, dass ich meine Einschätzung liefere. Ich komme aufgrund der genannten Punkte nicht umhin, anderen zu raten, sehr vorsichtig mit den Informationen umzugehen, die Sie verbreiten (in Interviews, auf Ihrer Webseite - und ja, aufgrund des hier Ausgeführten auch in Ihren Büchern!). Ich sage damit nicht, dass alles falsch ist, sondern: Dass man es nachprüfen sollte. Und dann sage ich diesen Satz, den ich auch hier ans Ende stellen möchte. Wörtliches Zitat aus der Folge, Minute 6:28: "Ich begründe kurz, warum ich skeptisch bin, und dann könnt ihr auch selber entscheiden, wie ihr das einordnet und ob ihr die Infos von lorenzianer.com noch nachlesen wollt, das ist dann euch überlassen." Das ist es, worum es mir geht: Transparenz, die meine Hörer:innen dazu ermutigt, selbst einzuschätzen. Das mache ich mehrfach deutlich, und das ist eine Grundposition, die sich durch meine Podcast-Folgen zieht. Jede:r ist frei, meine kritische Einschätzung Ihrer Arbeit abzulehnen und Sie durchweg als seriöse Quelle zu betrachten. Ich kann das aus den genannten Gründen nicht tun. Herzliche Grüße Fabian Maysenhölder
  • Joseph Canaris 5. Juni 2021 um 17:08 zu #32 Die Lorenzianer – Gemeinschaft in Christo Jesu e.V.Sehr geehrter Herr Maysenhölder, ich habe heute Ihren Podcast über mich gehört und möchte einiges richtig stellen. Das Kind das aus dem alten Bahnhof in Pockau gefallen ist gehörte zur Lorenzianer Familie, welche diesen Bahnhof gekauft. Die Gross-Familie bewohnt den Bahnhof alleine. Diese Informationen habe ich vom Ortschronisten wie von Personen vor Ort, welche gegenüber wohnen und die ich persönlich kenne. Generell stellen Sie mich, meine Webseite und meine beiden Bücher in Ihrem Bericht als unseriös dar, obwohl Sie diese Bücher gar nicht kennen. Ich würde keine Quellen zu meinen beiden Büchern angeben, was überhaupt nicht stimmt. Die Bücher haben nur durch Aussteiger aus der Gemeinschaft ein Volumen von 800 Seiten erreicht und werden derzeit neu aufgelegt. Es sind zahlreiche Dokumente und Schreiben aus der Gemeinschaft selbst in den Büchern wie auf der Webseite abgebildet. Ihre Aussagen, was mich betrifft sind daher falsch und entbehren jeglicher Grundlage. Joseph Canaris
  • Fabian 1. Juni 2021 um 8:41 zu #32 Die Lorenzianer – Gemeinschaft in Christo Jesu e.V.Danke für die Präzisierung. Ich stimme dir in einem Punkt zu: Eine gefühlte moralische Überlegenheit ist unangebracht, und ich hoffe sehr, dass ich die nicht vermittle. Denn die fühle ich gar nicht. Ich erwarte auch von niemandem, dass er:sie jetzt alles gendert. Ich tue es, weil ich es für richtig halte und ich niemanden in/mit meiner Sprache ausschließen möchte. Punkt. Ich halte den Vergleich mit den Dialekten jedoch für nicht zielführend, weil er den Kern der Sache komplett verfehlt. Bei gegenderter Sprache geht es nicht um einen weiteren "Dialekt", sondern um Inklusivität. Sprache prägt - auch eine Gesellschaft. Wir verwenden auch (hoffentlich zum allergrößten Teil) keine klar rassistischen Wörter mehr. Mir ist es wichtig, dass, wenn ich rede, sich nicht nur Männer angesprochen fühlen. Und auch nicht nur Frauen. Es gibt zahlreiche Menschen da draußen, die sich als nicht-binär definieren. Und mir ist es wichtig, auch diese explizit anzusprechen. Für mich ist der Weg, den ich übe, die inklusive Sprache. Und auch wenn ich holperer und stolpere und bescheuerte Dinge wie "Mitglieder:innen" von mir gebe - so ist das eben, wenn man neues lernt. Liebe Grüße Fabian
  • Holger 31. Mai 2021 um 12:41 zu #32 Die Lorenzianer – Gemeinschaft in Christo Jesu e.V.dass Gendern als solches nicht grundsätzlich positiv zu betrachten ist. Wenn sich etwa ein Friese mit einem Bayern unterhält ist es kritisch wenn der Friese friesisch nutzt und der Bayer bayrisch. Hier ist der gemeinsame Nenner der hochdeutsche Dialekt, der sich durch die Schriftsprache seit Erfindung von Buchdruck hierzulande weitgehend durchgesetzt hat. Kkein Problem wenn sich der Bayer mit einem anderen auf bayrisch unterhält. exakt gilt dies für den genderisch-Dialekt. ja: Sprache ändert sich - vor allem durch Jugendsprache. die wird genutzt um sich "von den Alten" abzugrenzen. aber weitgehend untereinander. Es wird nicht erwartet, dass "die Alten" dann auch die Jugendsprache nutzen. noch krasser ist es wenn von anderen Menschen nun erwartet wird auch den Sprachdialekt zu ändern und dies aggressiv durch die übermittelte gefühlte moralische Überlegenheit zur Schau gestellt wird. Und exakt das ist der Unterschied zwischen Jugendsprache die dann in der künftigen Generation teilweise als allgemeinder Sprachbestandteil in die Dialekte übernommen wird und dem Gender-Dialekt. Diese Betonung auf die gefühlte moralische Überlegenheit erzeugt im Gegenteil ja die derzeit aufkommende Ablehnung.
  • Fabian 30. Mai 2021 um 20:53 zu #32 Die Lorenzianer – Gemeinschaft in Christo Jesu e.V.Gut... Und was willst du damit jetzt genau sagen? 🙂
  • Holger 30. Mai 2021 um 17:08 zu #32 Die Lorenzianer – Gemeinschaft in Christo Jesu e.V.uiuiui. das Thema "gendern" oder gendern als solches ist ein sehr spaltendes Thema. Grundsätzlich darf jeder den Dialekt nutzen wie es beliebt. Ob nun friesisch sächsisch bayrisch hochdeutsch (seit Luther oder Erfindung des Buchdrucks der Dialekt der Schriftsprache) oder gar genderisch ist egal. Aber es sollte jeder der Dialekt nutz bedenken, dass dies für den Zuhörer meist lustig klingt wenn es nicht der gewohnte Muttersprachdialekt ist. das Problem kommt dann wenn es so lustig klingt, dass man sich nicht mehr auf den Inhalt konzentrieren kann. Kommunikation soll ja dazu dienen Information vom Sprecher auf den Hörer (auch vom Schreiber zum Leser, aber bei Schriftsprache ist das Problem mit dialekt bisher Nebensache gewesen) zu vermitteln. Ob sich nun der Sprecher dem Hörer anpassen muss, oder der Hörer dem Sprecher ist zweitrangig. Sinnvoll ist es eine einheitliche Sprache zu nutzen. Ich selbst nutze im Alltag immer meinen Muttersprachdialekt. Also weder Hochdeutsch noch genderisch. Einfach weil jeder Zuhörer das angenehm empfindet. Aber ich bin nicht so arrogant anderen vorschreiben zu wollen nun einen anderen Dialekt zu verwenden.
  • Fabian 28. Mai 2021 um 21:15 zu #32 Die Lorenzianer – Gemeinschaft in Christo Jesu e.V.Danke für das tolle Feedback - das motiviert mich sehr, genau so weiterzumachen!
  • Fabian 28. Mai 2021 um 21:15 zu #32 Die Lorenzianer – Gemeinschaft in Christo Jesu e.V.Hehe, das stimmt. Und ich muss sagen: Ich bin deutlich lieber "nur der Guru", als dass ich Papst wäre... Danke dir!
  • Sato 28. Mai 2021 um 21:12 zu #32 Die Lorenzianer – Gemeinschaft in Christo Jesu e.V.Hallo... ich höre seit der ersten Folge hier sehr interessiert mit. Habe dich vielmals weiterempfohlen! Ich möchte mich für das anhaltend hohe Niveau der Folgen bedanken. Da es vermutlich nur wenige explizit sagen: Danke für die inklusive Sprache, um die du dich bemühst!
  • Steffi 26. Mai 2021 um 14:36 zu #32 Die Lorenzianer – Gemeinschaft in Christo Jesu e.V.Du lieferst regelmässig ein hohes, seriöses Niveau, da darf das mal passieren. Bist ja nicht der Papst, nur der Guru 😉